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Technologiezentrum baut aus Titel (max. 2-zeilig)

Die Firma Quiagen errichtet in Hombrechtikon ein neues Gebäude für etwa 150 Mitarbeitende.

Von Sandra Flückiger Hombrechtikon – Ein auffälliges «Loch» in Hombrechtikon soll gefüllt werden. Seit dem vollständigen Abbruch des abgebrannten ehemaligen Hoogstraal-Gebäudes fahren die Autofahrer, die von Feldbach Richtung Zentrum oder Rüti unterwegs sind, im Garstlig an einer auffälligen Lücke vorbei. Das tief liegende Gelände am Tobelbach wird wieder überbaut. Untermalt mit Filmmusik aus «Fluch der Karibik» hat gestern Montag der Spatenstich für einen Geschäftsbau der Firma Quiagen Instruments stattgefunden. Das neue Gebäude wird direkt neben dem bestehenden zu stehen kommen, mit diesem verbunden durch einen Zwischengang. Auf einer Fläche von 4900 Quadratmetern entstehen das neue Innovationcenter, das erweiterte Trainingcenter, ein modernes Personalrestaurant sowie Büroplätze. Darin werden ungefähr 150 Mitarbeitende Platz finden. Die Fertigstellung des Komplexes ist für den Frühling 2012 geplant. Standort ist perfekt Beim Spatenstich waren neben den knapp 200 Hombrechtiker Mitarbeitenden auch der CEO der Muttergesellschaft Quiagen, Peer Schatz, sowie der Zürcher Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker anwesend. Stocker würdigte in einer kurzen Ansprache die Verdienste des weltweit tätigen Unternehmens und drückte seine Zuversicht für zukünftiges Gelingen aus. Quiagen ist weltweit tätig im Bereich der Biotechnologie, die als Zukunftsbranche gilt. Das Unternehmen entwickelt und produziert Produkte und Laborgeräte für die molekulare Diagnostik sowie die akademische und pharmazeutische Forschung. Die Geräte gehören weltweit zur Standardausrüstung von Labors und haben – im Rahmen von DNA-Analysen zur Überführung von Tätern – auch in der Kriminalserie «CSI» eine Rolle gespielt. Mit der Übernahme der ehemaligen Rosys AG im Jahr 1998 erfolgte die Ansiedlung in Hombrechtikon. Der Standort wurde zum Kompetenzzentrum zur Weiter- und Neuentwicklung von Geräten – und soll dies auch in Zukunft bleiben. «Für diese Technologie ist die Gegend um den Zürichsee perfekt», sagt CEO Peer Schatz. Zum einen seien Dutzende anderer Unternehmen ebenfalls in der Region angesiedelt, zum andern sei die Nähe zur ETH ein Vorteil. «Wir haben hier eine gute Infrastruktur und die Möglichkeit, uns untereinander auszutauschen», erklärt Schatz. Das transparente Halbrund des neuen Gebäudes geht gegen Süden. Im Hintergrund ist die Etzelstrasse zu sehen. Visualisierung: PD

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