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Thalwiler wollen für ihre Gemeinde nur das Beste

Die Initiative «Grenzen-Los» der Migros hat die Bewohner zu einer Diskussion über ihre eigene Zukunft animiert.

Von Céline Häuslein Thalwil &endash Eines hatten alle Teilnehmer des Zukunftscafés vom letzten Samstag im Thalwiler Alterszentrum Serata gemeinsam: Sie wollen für ihre Gemeinde nur das Beste. Dabei tauchten immer wieder ähnliche Vorschläge auf: etwa die Beruhigung der Gotthardstrasse, eine Passerelle zum See oder auch ein Treffpunkt für Jung und Alt. Nebst Begegnungszentren zur Förderung der Gemeinschaft im Dorf war die Informationsbeschaffung ein häufig diskutierter Punkt: Es wurde ein Gratisbulletin für Veranstaltungen angeregt. Aber auch heiklere Themen wie die Schaffung von günstigem Wohnraum kamen aufs Tapet. Den Stein für diese Veranstaltung ins Rollen gebracht hat das Migros-Kulturprozent. Es lud Thalwil als Teilnehmer der Dreiländer-Initiative «Grenzen-Los» ein. Diese will die aktive Beteiligung der Bevölkerung an der Gestaltung des politischen und gesellschaftlichen Lebens in den Wohngemeinden fördern. Thalwil ist die einzige geladene Gemeinde aus der Schweiz, weitere Teilnehmer kommen aus Deutschland und Österreich. In einem ersten Schritt, dem Zukunftsforum, wurden zunächst zehn Thalwiler ausgewählt, um die Themen für das Forum festzulegen. Ein Kriterium für die Teilnahme war, dass die ausgesuchten Personen kein Amt in der Gemeinde bekleideten. «Es ist wichtig für den Prozess, dass auch Leute ohne eine Organisation im Rücken teilnehmen. Sonst ist man immer, wenn auch nur unbewusst, beeinflussbar», sagt Cornelia Hürzeler, Projektleiterin vom Migros-Kulturprozent. Resultate liegen bald vor Vor Wochenfrist trafen sich die zehn Teilnehmer und diskutierten mithilfe von Moderatorin Gaby Belz und Moderator Thomas Bänninger verschiedene Themen. Am Samstag nun präsentierten die zehn Ausgewählten die ersten Resultate ihrer Arbeit. Nebst dem Gemeinderat waren zahlreiche Einwohner Thalwils zu der Diskussion erschienen. Unter Anleitung der beiden Moderatoren wurde angeregt an verschiedenen Tischen diskutiert. Die Moderatoren notierten sich alles, um die Resultate des Diskurses in den nächsten Tagen auszuwerten. Gaby Belz wird die gewonnenen Informationen dem Gemeinderat zukommen lassen. Gemeindepräsidentin Christine Burgener (CVP) ist mit dem Zukunftsforum sehr zufrieden: «Ich bin begeistert, dass so viele Leute gekommen sind.» Sie wolle den Thalwilern zeigen, dass es sich lohne, sich zu engagieren. Anwohner Felix Morger sagt: «Ich finde das Zukunftsforum eine tolle Idee. Es gibt den Leuten das Gefühl, wahrgenommen zu werden und etwas bewegen zu können.»

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