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Tod bei Ausschaffung: Verfahren eingestellt

Kloten – Die Staatsanwaltschaft Winterthur hat die Untersuchung zum Tod eines 2010 bei einer Zwangsausschaffung verstorbenen Nigerianers eingestellt. Wie sie gestern mitteilte, könne «nicht rechtsgenügend belegt werden», dass mögliche Pflichtverletzungen des Ausschaffungspersonals zum Tod des Mannes geführt hätten. Für die Staatsanwaltschaft seien die Feststellungen zweier Gutachter überzeugend, wonach Herzrhythmusstörungen zum Tod des Asylbewerbers geführt hätten. Diese wiederum seien die Folge davon gewesen, dass das Herz des 29-jährigen Mannes stark vorgeschädigt gewesen sei. Viktor Gyöffri, Anwalt der Hinterbliebenen des Häftlings, kündigte eine Beschwerde beim Obergericht gegen den Einstellungsbeschluss an. (SDA)

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