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tour de winterthur

führung Die Schweiz war eine führende Industrienation, schreibt Hans-Peter Bärtschi in seinem neuen Buch «Die industrielle Schweiz – aufgebaut und ausverkauft». 1966 arbeiteten 54 Prozent der Beschäftigten in der Produktion und im Transportwesen. Heute sind es 22 Prozent. Doch noch immer trägt die Industrie mehr zum BIP bei als die Banken; aber sie hat in den letzten 30 Jahren schwer gelitten. Spekulationsgeschäfte, erhöhte Gewinnerwartungen und die Globalisierung haben die Schweizer Industrie dezimiert. Winterthur war der Inbegriff der Industriestadt, dank Fabriken wie Sulzer, Rieter und der SLM. Heute symbolisiert die Stadt das postindustrielle Zeitalter: Die Hallen von Sulzer sind Wohnungen, Büros und der Gastronomie gewichen, ebenso andere Produktionsstätten wie die Brauerei Haldengut. Dieses alte und neue Winterthur wird aus Anlass des Erscheinens von Bertschis Buch (im Hier+Jetzt-Verlag) auf drei Rundgängen erkundet. (mlu) Das war einmal: Spinnsaal der inzwischen stillgelegten Spinnerei Jakobstal in Bülach. Unkostenbeitrag 10 Franken. ZVV-Ticket mitbringen18 Uhr Diskussion in der Nagli, St. Gallerstr. 138, www.nagli.ch Bild: zvg

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