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Uetlibergstrasse: Gemeinde wehrt sich

Zürich/Uitikon - Der Streit um die Sanierung der Uetlibergstrasse geht in die nächste Runde. Der Gemeinderat Uitikon weigert sich, die robuster gemache Zufahrtstrasse auf Zürichs Hausberg wieder in eine Naturstrasse zu verwandeln, wie dies die kantonale Baudirektion mit Markus Kägi (SVP) an der Spitze verlangt (TA vom Samstag). Die Baudirektion hält die Sanierung für nicht rechtens, weil ein Teil der Uetlibergstrasse als Wanderweg klassifiziert sei und Hartbeläge dort nicht erlaubt seien.

Der Gemeinderat wird bei der kantonalen Baurekurskommission rekurrieren; dies hat er gestern mitgeteilt. Die Baudirektion sei von «teils falschen Annahmen» ausgegangen, schreibt er in einer Mitteilung. Nicht zutreffend sei, dass auf dem sanierten Teilstück ein Fuss- und Wanderweg ausgeschieden sei. Ebenfalls falsch sei, dass die Strasse primär der Erschliessung und Bewirtschaftung von Landwirtschafts- und Waldflächen diene. Vielmehr handle es sich um eine Erschliessungsstrasse mit über 20 000 vom Kanton bewilligten Fahrbewegungen pro Jahr, darunter regelmässig auch solche von Schwertransportern. Gemäss Gemeinderat schätzen es die Wanderer, dass die Strasse als Folge der Sanierung «deutlich» weniger staubig ist. (sth)

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