«Hollyglatt» weicht Wohnungen

Die Filmstudios von Glattfelden gehören definitiv der Vergangenheit an.

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Wie der «Glattfelder» in seiner neuen Ausgabe berichtet, sind vor kurzem Bagger aufgefahren und haben die Gemäuer der ehemaligen Spinnerei abgerissen. Der Grundeigentümer, das Architekturbüro Oskar Meier, plant auf dem Gelände Eigentums- und Attikawohnungen sowie Lofts.

Das Spinnereigebäude stammt aus den späten 50er-Jahren und diente nach dem Ende der Textilherstellung Anfang der 80er-Jahre verschiedenen Firmen als Lager und Werkstatt. Bis 1998 die Zürcher C–Films einzog und dort ihr Studio einrichtete, um während der nächsten sieben Jahre 238 Folgen der Erfolgs-Soap «Lüthi und Blanc» zu drehen. Bekannt waren auch die Container, die unweit der ehemaligen Spinnerei aufgestellt wurden und als Heimat der Big-Brother-Bewohner zwischen 2000 und 2001 Schweizer Fernsehgeschichte schrieben.

Nach «Lüthi und Blanc» produzierte die C-Films ab 2007 die weniger erfolgreiche Arztserie «Tag und Nacht». Auf das Ende der Produktion 2008 folgte das Ende des Filmstudios, das von den Einheimischen auch als «Hollyglatt» bezeichnet worden war. Weil die C-Films nicht genügend neue Produktionen nach Glattfelden holen konnte, liess die Firma das Studio an der Glatt im April letzten Jahres schliessen. (hz)

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Erstellt: 19.04.2010, 20:13 Uhr

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