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Uster braucht einen Stadttunnel

Ustermer Stadtrat informiert über Verkehrsplanung, TA vom 5. September

Wünsche für eine lebenswerte Stadt und ein attraktives Zentrum sind bereits im Dutzend vorhanden: Zeughausareal, Umfahrungsstrasse, Parkhäuser, Unterführung Winterthurerstrasse, Barrieren aufheben, verkehrsarmes Zentrum und so weiter. Doch mit dem sich abzeichnenden Scheitern der Umfahrung Uster-West könnten all diese Wünsche nicht diametraler sein. Denn eine Unterführung der Winterthurerstrasse tangiert die Zentrumserweiterung zum Zeughausareal. Parkhäuser sind weit und breit nicht in Sicht. Das verkehrsarme Zentrum ist nur dann realisierbar, wenn der Durchgangsverkehr fliesst und nicht durch sieben Barrieren behindert wird. Es ist endlich an der Zeit, dass Usters Verkehrsplanung gesamtheitlich und vor allem dauerhaft angegangen wird. Was Uster braucht, ist ein Stadttunnel. Die Unterquerung der Stadt Uster bis Riedikon und Anschluss an zwei bis drei grosse Parkhäuser, die unmittelbar um das Zentrum angeordnet sind, würden dieses verkehrsarm werden lassen. Der Durchgangsverkehr fliesst untendurch. Die Barrieren wären höchstens noch für Fussgänger, Velofahrer und den innerstädtischen Autoverkehr ärgerlich. Heute angeplant, könnte dieser Stadttunnel bereits in zehn Jahren ausgeführt sein. Die Stadt Rapperswil-Jona macht es vor. Gebaut wird dort demnächst, und bald einmal wird das ganze, 4 km lange Tunnelbauwerk fertiggestellt sein. Ich bin überzeugt, dass ein Stadttunnel all die vielfältigen Probleme von Uster auf einen Schlag effizient löst und die unglückliche Durchfahrungs- und Überführungs-Lösung am Rande des Naturschutzgebietes in der Loren schnell in Vergessenheit gerät.

MARCO EGGS, WERMATSWIL

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