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Uster: Unterführung erhitzt die Gemüter

Das Initiativkomitee Pro Unterführung Winterthurerstrasse rügt die Arbeit des Ustermer Stadtrates.

In einem Brief an den Stadtrat kritisiert das Initiativkomitee Pro Unterführung Winterthurerstrasse Stadtrat sowie Stadtverwaltung scharf. Das Komitee will seit Jahren, dass an der Winterthurerstrasse eine Unterführung gebaut wird. «Vor einem Jahr entschied der Ustermer Gemeinderat, die eingereichte Volksinitiative zu unterstützen», sagt Mit-Initiant Werner Kessler (SD). Gleichzeitig sei ein Projektierungskredit von 470'000 Franken bewilligt worden. Erst am 30.?April 2010, acht Monate nach dem Gemeinderatsbeschluss, habe die Stadt die Submission für die Projektierung der Unterführung Winterthurerstrasse öffentlich ausgeschrieben. «Es kann nicht sein, dass damit acht Monate gewartet wird», wettert Kessler. Schleppende Arbeitsweise nennt er das.

Weitere Kritikpunkte sind der Nicht-Einbezug des Komitees und die Änderung der Rahmenbedingungen durch die Stadt ohne Rücksprache mit den Initianten. Kessler weiter: «Das Konzept der Initiative sieht vor, dass auf beiden Seiten der Unterführung ein Rad- und Fussweg gebaut wird.» An einer Informationssitzung vom 13.?September präsentierten die Stadt Uster sowie das verantwortliche Ingenieurbüro gemäss Kessler plötzlich eine Lösung mit einem einseitigen, richtungsgetrennten Rad- und Fussweg. «Der Stadtrat ist nicht befugt, eine Initiative nach eigenem Gutdünken zu ändern – ohne mit dem Komitee Kontakt aufgenommen zu haben.»

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