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Ustermer hat die Nase vorn

Heute Abend wird im Theater National in Bern die grösste Nase der Schweiz ermittelt. Unter den fünf Finalisten befindet sich auch Marco Abrecht aus Uster.

Von Stephan Kälin Uster – Er kennt sie in- und auswendig, die Sprüche über seine grosse Nase: Marco Abrecht aus Uster hat einen Riechkolben, der ins Auge sticht – und ist zufrieden damit. «Natürlich ernte ich im Kollegenkreis öfter mal Spott», meint er. Doch darüber könne er nur lachen, schliesslich habe jeder irgendeinen Makel. Und vielleicht hat der 37-jährige Ustermer Personalvermittler bald noch mehr Grund zum Lachen. Denn wie «20 Minuten», das wie der TA zu Tamedia gehört, gestern berichtete, ist Abrecht einer der fünf Finalisten im Wettbewerb um die grösste Nase der Schweiz. Dem Sieger, der heute Abend im Theater National in Bern durch exaktes Nachmessen erkoren wird, winkt ein Preisgeld von 10 000 Franken. Übergeben wird der Gewinn von Radsportlegende Ferdy Kübler – selber ausgestattet mit einem äusserst markanten Zinken. Grosse Fanbasis Initiiert wurde die Suche nach der grössten Nase der Schweiz vom Taschentuchhersteller Kleenex, der damit sein grösstes Taschentuch bewirbt. Anhand von Fotos haben Internetnutzer die fünf Finalisten per Onlinevoting bestimmt. Er habe eigentlich nur aus Jux und wegen der ständigen Spässe seiner Kollegen ein Bild raufgeladen, sagt Marco Abrecht. «Ich selber habe gar nicht gross um Stimmen geworben», meint er. Offenbar konnte der zweifache Vater aber auf eine solide Fanbasis zählen. Denn mit insgesamt 2711 Stimmen schaffte er es auf den dritten Platz. Die 10 000 Franken Preisgeld wären ein schönes Geschenk, meint Abrecht. Und was er damit machen würde, weiss der Ustermer bereits: «Ich habe meiner Frau und meinem Schwager eine Städtereise versprochen.» Marco Abrecht ist «die Nase». Foto: Stephan Kälin

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