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«Valerie 14» war ein Polizist

Ein 28-jähriger Student wollte Sex mit einer 14-Jährigen und muss nun eine hohe Busse bezahlen. Beim Beschuldigten handelt es sich um einen heute 28-jährigen Schweizer Studenten aus dem Bezirk Hinwil. Er stand am Mittwoch vor dem Bezirksgericht Zürich, weil er im März 2010 im Internet im Chat «teentalk» das vermeintlich 14-jährige Mädchen «Valerie» kennen lernte und zu Sex aufforderte.Doch aus dem vereinbarten Treffen in Zürich wurde nichts. Der Oberländer wurde am vereinbarten Treffpunkt von Beamten der Kantonspolizei Zürich in Empfang genommen und verhaftet. «Valerie 14» war ein verdeckter Ermittler. Der Student legte ein umfassendes Geständnis ab und zeigte sich kooperativ. Er gab aber auch an, dass er beim Anblick einer 14-jährigen Schülerin wohl zurückgekrebst wäre. Während die für den Fall zuständige Staatsanwältin von einem schweren Verschulden sprach und wegen versuchter sexueller Handlungen mit Kindern eine gerade noch bedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten sowie 1000 Franken Busse forderte, setzte sich die Verteidigung für eine milde und bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 30 Franken ein. Der Rechtsanwalt verlangte dabei einen Teilfreispruch. Zudem habe ein Gutachten ergeben, dass der Angeschuldigte keine pädosexuellen Neigungen aufweise. Das Gericht kam zu Schuldsprüchen und setzte eine bedingte Geldstrafe von 290 Tagessätzen zu 100 Franken fest. Zudem muss der Oberländer eine Busse von 1000 Franken zahlen.(Ait)

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