Zum Hauptinhalt springen

Vandalen stehlen Halbmond von Minarett

In Winterthur haben Unbekannte ein Minarett beschädigt. Weil es nicht der erste Vorfall ist, soll nun eine Alarmanlage mit Überwachungskameras helfen.

Am vergangenen Wochenende sind Unbekannte auf das Dach der Islamisch-Albanischen Moschee in Winterthur geklettert. Sie versuchten den kleinen Turm von gut drei Metern Höhe und rund 50 Zentimetern Durchmesser aus seiner Verankerung zu heben und rissen den Halbmond ab.

Memetulla Saliji, Präsident des Islamisch-Albanischen Vereins, bedauert diese Tat sehr: «Wir sind seit über zehn Jahren hier und haben ein hervorragendes Verhältnis mit der Nachbarschaft», sagt er gegenüber der Pendlerzeitung «20 Minuten».

Zweiter Vorfall

Vor einigen Jahren kam es bereits zu einem Vorfall in der Winterthurer Moschee. Damals brach ein Mann ein. Wie Saliji sagt, sei es dabei aber um Geld und nicht um religiöse Motive gegangen. Nun will der Vereinsvorstand schnellstmöglich eine Alarmanlage mit Überwachungskameras installieren. Memetulla Saliji betont aber: «Wer ein Problem mit uns hat, darf sich gern an uns wenden.»

Die Moschee des Islamisch-Albanischen Vereins liegt im Industriequartier Grüze in Winterthur. Die einstige Werkhalle ist lediglich im Innern umgebaut. Aussen deutet nur das kleine Minarett auf die aktuelle Funktion des Gebäudes hin. Der Islamisch-Albanische Verein Winterthur besteht aus rund 280 Mitgliedern.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch