Räuber mit Messer schlug zweimal zu

Am Mittwochabend sind in Zürich-Oerlikon innert Minuten zwei Männer ausgeraubt worden – vermutlich vom gleichen Täter.

Die beiden Tatorte befinden sich wenige Gehminuten vom Bahnhof Oerlikon entfernt.

Die beiden Tatorte befinden sich wenige Gehminuten vom Bahnhof Oerlikon entfernt. Bild: Google Maps

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Der erste Überfall fand am Mittwochabend gegen 23 Uhr an der Kreuzung Ruedi-Walter-Strasse/Otto-Schütz-Weg statt. Ein junger Mann meldete der Einsatzzentrale, dass er soeben auf offener Strasse von einem Mann mit einem Messer bedroht und ausgeraubt worden sei. Nachdem der Geschädigte dem Räuber sein Bargeld ausgehändigt hatte, rannte dieser davon.

Nur wenige Minuten später kam es ein paar Strassenzüge entfernt zu einem zweiten Überfall. Diesmal war ein Taxifahrer das Opfer. Er meldete der Polizei, dass er ausgeraubt worden sei. Gemäss seinen Aussagen hatte er sein weisses Taxi an der Tankstelle an der Brown-Boveri-Strasse 3 abgestellt und sass auf dem Fahrersitz. Ein unbekannter Mann habe an die Scheibe geklopft und nach dem Weg gefragt. Während der Taxifahrer in seinem Navigationsgerät nachschaute, zog der Unbekannte ein Messer hervor und verlangte Geld. Der Taxifahrer gab ihm das Geld, und der Räuber floh in Richtung Neunbrunnenstrasse.

Die beiden Tatorte liegen nahe zusammen in Zürich-Oerlikon. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Delikten gibt, wird von der Stadtpolizei Zürich untersucht. Der Täter wird in beiden Fällen ähnlich beschrieben. Es handelt sich um einen Mann um die 30 Jahre mit normaler Statur und weisser Hautfarbe. Er trug ein dunkles Baseball-Cap, einen dunklen Mantel, dunkle Hosen sowie einen dunklen Schal. Er sprach Schweizerdeutsch und trug ein Messer auf sich.

Personen, die Angaben zu den beiden Raubstraftaten wenige Gehminuten vom Bahnhof Oerlikon machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich unter der Telefonnummer 0 444 117 117 zu melden. Es ist nicht auszuschliessen, dass noch weitere Personen Opfer von ähnlichen Straftaten geworden sind. Diese werden gebeten, sich zu melden und Anzeige zu erstatten.

(hoh)

Erstellt: 07.12.2017, 11:57 Uhr

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