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Fall Flaach: Ehemann droht mehrjährige Strafe

Gegen den Ehemann der Frau, die am Abend des 1. Januar 2015 in Flaach ihre beiden Kinder erstickt hatte, ist Anklage wegen Betrugs im Kanton Thurgau erhoben worden.

Der Ehemann muss sich vor dem Bezirksgericht Weinfelden im Kanton Thurgau verantworten.
Der Ehemann muss sich vor dem Bezirksgericht Weinfelden im Kanton Thurgau verantworten.
Keystone

Der Fall hatte hohe Wellen geworfen. Am Abend des 1. Januar 2015 erstickte eine 27-jährige Mutter in der Wohnung in Flaach im Zürcher Weinland ihren fünfjährigen Sohn und die zweijährige Tochter. Anfang August des gleichen Jahres nahm sich die Frau im Gefängnis das Leben.

Die Frau war am 10. November 2014 aus der Untersuchungshaft entlassen worden, nachdem sie und ihr Mann am 4. November wegen des Verdachts auf Betrug verhaftet worden waren. Der Mann blieb weiter in Haft. Das Paar war im Visier der Polizei, weil sie laut Medienberichten auf Auktionsplattformen Waren angeboten, das Geld kassiert, dann aber nichts geliefert haben sollen. Die Mutter bestritt später in einem Mail an die Medien, dass sie mit den Betrügereien etwas zu tun habe, sie sei ebenfalls ein Opfer seiner Lügen geworden.

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