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«Serientäter» muss 9 Jahre hinter Gitter

Der 29-jährige Schweizer, der in Zürich mehrere Mädchen missbraucht und eine Kollegin geschändet hat, muss im Gefängnis eine Therapie absolvieren.

sda/pu
In der Bäckeranlage soll der Täter über ein 8-jähriges Mädchen hergefallen sein.
In der Bäckeranlage soll der Täter über ein 8-jähriges Mädchen hergefallen sein.
Thomas Egli

Der 29-jährige Schweizer, der unter anderem drei Mädchen im Alter zwischen 8 und 13 Jahren sexuell missbraucht hat, muss ins Gefängnis. Das Zürcher Bezirksgericht hat den Mann mit pädophilen Neigungen am Montag zu einer Freiheitsstrafe von 9 Jahren verurteilt.

Ausserdem muss er eine Busse von 500 Franken bezahlen und im Gefängnis eine ambulante Therapie absolvieren. Das Gericht befand ihn unter anderem wegen mehrfacher teilweise versuchter sexuellen Nötigung und mehrfachen teilweise versuchten sexuellen Handlungen mit Kindern für schuldig.

Ausserdem verurteilte es ihn wegen Schändung. Für das Gericht war klar, dass der 29-Jährige nicht einvernehmlichen Sex mit seiner damals 16-jährigen Kollegin hatte. Dabei nutzte er deren Schläfrigkeit aus. Im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft ging das Gericht nicht davon aus, dass er sie zuvor betäubt hatte.

Mädchen in der Bäckeranlage missbraucht

Der mehrfach vorbestrafte Mann hat zwischen November 2015 und März 2016 drei Mädchen im Alter zwischen 8 und 13 Jahren missbraucht. Dies gab er zu und sprach vor Gericht von «spontanen und dummen Aktionen», die er zu tiefst bereue.

Der bekannteste Fall spielte sich in der Zürcher Bäckeranlage ab: Der Mann folgte - nur wenige Tage nachdem er vergeblich versucht hatte, ein 10-jähriges Mädchen in einen Keller zu ziehen - einem 8-jährigen Mädchen auf die Toilette. Dort versperrte er dem Kind den Ausgang und zwang es zu sexuellen Handlungen.

Er liess erst von seinem Opfer ab, als dessen Mutter die Toilettenanlage betrat und ihre Tochter um Hilfe schreien hörte. Der Beschuldigte klemmte der Mutter, die ihn festhalten wollte, den Arm in der Tür ein und konnte so entkommen.

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