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Polizei publiziert Video und Bilder von FCZ-Randalierern

Nach einem Match in St. Gallen sind bei Krawallen fünf Polizisten verletzt worden. Ein FCZ-Chaot wurde identifiziert, vier weitere werden gesucht.

FCZ-Ultras zünden Pyros und munitionieren sich mit Schottersteinen auf. Video: Kantonspolizei <nobr>St. Gallen</nobr>

Am 28. Oktober 2018 war es am Bahnhof Winkeln in St. Gallen zu Ausschreitungen zwischen Anhängern des FC Zürich und der Polizei gekommen. Aus einem Zug von 40 Vermummten flogen damals Schottersteine, Handlichtfackeln und Knallkörper.

Fünf Polizisten wurden verletzt, es gab Sachschaden an Fahrzeugen und Gebäuden in der Höhe von 100'000 Franken. Die Bahnstrecke blieb für zwei Stunden unterbrochen, weil der Extrazug nicht mehr fahrtüchtig war.

Verpixelte Bilder

Vor einer Woche hatte die St. Galler Staatsanwaltschaft eine sogenannte Öffentlichkeitsfahndung angekündigt, mit der sie fünf Anhänger sucht, die an der Randale beteiligt gewesen sein sollen. Seither habe ein Mann identifiziert werden können, teilte die Polizei heute Dienstag mit. Gesucht werden damit noch vier Männer.

Nach der Ankündigung der Massnahme vor einer Woche folgt nun als zweiter Schritt die Publikation von vier verpixelten Aufnahmen von FCZ-Anhängern. In einer Woche werden dann die Bilder mit erkennbaren Gesichtern ins Netz gestellt.

Auch Berner Polizei sucht FCZ-Gewalttäter

Eine ähnliche Fahndung läuft im Kanton Bern. Die Kantonspolizei hat Bilder von mutmasslichen Gewalttätern auf ihre Website gestellt. Diese Bilder sind mittlerweile nicht mehr verpixelt.

Den Männern in FCZ-Fankleidung wird vorgeworfen, im August 2017 den Extrazug, der YB-Fans zu einem Auswärtsspiel nach Zürich brachte, bei einem Halt in Herzogenbuchsee BE gestürmt zu haben. Dabei wurden Personen bedroht und angegriffen sowie Sachbeschädigungen verübt.

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