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Was passierte im Haus Paradies?

Das Opfer der Auseinandersetzung vom Dienstag in Winterthur-Sennhof kämpft ums Überleben. Beim Streit fiel ein Schuss.

Tatort: Im Haus Paradies in Winterthur-Sennhof ist es am Dienstag zu einem schweren Streit zwischen zwei Schweizern gekommen. Bild: Stefan Hohler
Tatort: Im Haus Paradies in Winterthur-Sennhof ist es am Dienstag zu einem schweren Streit zwischen zwei Schweizern gekommen. Bild: Stefan Hohler

Nach dem Gewaltdelikt am Dienstagnachmittag in Winterthur-Sennhof hat die Kantonspolizei Zürich zwei Männer verhaftet: einen 37-Jährigen und einen 47-jährigen Schweizer. Der 37-Jährige wurde im Verlauf des Mittwochs aus der Haft entlassen. Es handelt sich um den Bewohner des Einfamilienhauses mit dem Namen Paradies, in dem die Bluttat geschah.

Beim zweiten Verhafteten handelt es sich um den mutmasslichen Täter, einen 47-jährigen Schweizer aus dem benachbarten Bezirk Pfäffikon. Die Staatsanwaltschaft hat gegen ihn Untersuchungshaft angeordnet.

Mitbewohner war nicht da

Im betroffenen Haus wohnte neben dem 37-Jährigen noch ein weiterer Mann. Heute Donnerstag sagte er gegenüber «Tages-Anzeiger» und «20 Minuten», dass er zum Tatzeitpunkt nicht im Haus war, sondern nur sein Mitbewohner sowie Opfer und Täter. Er habe das Opfer und den mutmasslichen Täter zuvor lediglich ein- bis zweimal gesehen, gekannt habe er sie nicht. Das Opfer, ein 36-jähriger Schweizer, wohnt im Bezirk Winterthur.

Was der Grund für das Treffen der drei langjährigen Kollegen gewesen sei, wisse er nicht. Auch das Motiv, warum der 47-Jährige seinen Kontrahenten lebensgefährlich verletzt hatte, sei ihm nicht bekannt. Angeblich wisse auch sein 37-jähriger Mitbewohner, der Augenzeuge der Bluttat, nichts über die Hintergründe des Streits. Der 37-Jährige sei jetzt noch unter Schock und befinde sich bei seiner Mutter und in psychologischer Behandlung.

Opfer kämpft um sein Leben

Fest steht aber: Als ein Grossaufgebot von Polizei und Sanität am Dienstagnachmittag um 15 Uhr alarmiert wurde, fanden sie einen schwer verletzten Mann im Einfamilienhaus. Laut Polizei sei es zu einer Schussabgabe und massiver Gewalteinwirkung gekommen. Das 36-jährige Opfer befindet sich immer noch in lebensbedrohlichem Zustand und kämpft um sein Leben.

Ein Nachbar liefert einen möglichen Hinweis auf die Gewalteinwirkung: Am Mittwoch hätten Forensiker eine weisse Zimmertür abtransportiert und mitgenommen. Ist das Opfer massiv gegen die Tür geschlagen worden, oder befindet sich die Kugel in der Tür?

Obwohl die beiden Hausbewohner bereits seit rund zwei, drei Jahren in Winterthur-Sennhof wohnen, sind sie in der Nachbarschaft wenig bekannt. Auch über Opfer und Täter weiss niemand etwas.

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