Zweijährige von Demo-Petarde getroffen

Unbekannte haben Feuerwerkskörper gegen das Polizeigefängnis im Zürcher Kasernenareal gezündet. Dabei sind brennende Gegenstände auf unbeteiligte Passanten gefallen.

Ziel der Demonstration: Das Polizeigefängnis und der Sitz der Zürcher Kantonspolizei auf dem Kasernenareal wurden mit Feuerwerk beschossen.

Ziel der Demonstration: Das Polizeigefängnis und der Sitz der Zürcher Kantonspolizei auf dem Kasernenareal wurden mit Feuerwerk beschossen. Bild: Keystone

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Am Montagabend gegen 21.30 Uhr haben mehrere Personen an der Kasernenstrasse Feuerwerkskörper in Richtung des Polizeigefängnisses und der Gebäude der Kantonspolizei Zürich im Kasernenareal gefeuert. Danach flüchteten sie in Richtung Langstrasse.

Die Polizei kontrollierte im Rahmen einer Fahndung mehrere Personen und stellte eine Feuerwerksbatterie sicher. Verhaftet wurde niemand. Es wird nun aber abgeklärt, ob zwischen den Kontrollierten und dem Feuerwerksangriff ein Zusammenhang besteht.

Gehör des Kindes muss ärztlich untersucht werden

Rund 30 Minuten später meldete sich eine Frau bei der Stadtpolizei Zürich. Sie erklärte, dass sie gemeinsam mit ihrem zweijährigen Kind und einer Begleitperson auf der Kasernenstrasse zu Fuss in Richtung Stauffacher unterwegs war, als plötzlich brennende Feuerwerkskörper niederfielen. Ihr Kind und sie selbst seien dabei getroffen und ihre Kleider dabei versengt worden.

Sicherheitshalber wird das zweijährige Mädchen heute noch in Bezug auf eine mögliche Schädigung des Gehörs ärztlich untersucht. Detektive der Stadtpolizei haben entsprechende Ermittlungen aufgenommen. (hoh)

Erstellt: 13.02.2018, 15:10 Uhr

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