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Vertrag aus den Fünfzigerjahren verbannt deutsche Taxis vom Flughafen

Die Zürcher Taxifahrer wollen am Flughafen keine ausländische Konkurrenz. Wegen einem Staatsvertrag aus dem Jahr 1953 dürfen die Deutschen nun keine Passagiere mehr aufnehmen – abladen geht weiterhin.

Christoph Landolt
Freuen sich über weniger Konkurrenz: Einheimische Taxis am Flughafen Zürich.
Freuen sich über weniger Konkurrenz: Einheimische Taxis am Flughafen Zürich.
Gesa Lüchinger

Die Diplomaten und Politiker, die am 7. Dezember 1953 die «Vereinbarung über den gewerblichen Strassenpersonen- und Güterverkehr» zwischen der Schweiz und Deutschland ausgehandelt und unterschrieben haben, dürften längst tot sein. Ihr Werk allerdings wirkt bis heute fort: Mit «Praxisänderung Taxiwesen am Flughafen Zürich-Kloten» ist eine Mitteilung überschrieben, die es deutschen Taxifahrern verbietet, Passagiere abzuholen.

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