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Viele neue Gesichter bei den Grasshoppers

Der Unihockey-Cupsieger wird in der neuen Saison mit einer stark veränderten Mannschaft zur Meisterschaft antreten.

Von Jean-Pierre Costa Das Transferfenster bleibt im Schweizer Unihockey bis am 31. August offen. Doch bereits jetzt zeichnet sich bei den Stadtzürchern ein reger Spieleraustausch ab. Augenscheinlich ist die Neuausrichtung bei den Ausländern, wo kein Stein auf dem anderen bleiben wird. Der Tscheche Radim Cepek zog es bereits vor Weihnachten in sein Heimatland nach Prag zurück. Die Rückkehr von Alexander Bodén und Patrick Lundström nach Schweden war seit geraumer Zeit geplant. Zudem nimmt der Finne Hannu Korhonen einen Arbeitsstellenwechsel nach Singapur vor. Aufhorchen lässt dagegen der Abgang von Jonas Thomsson. Nach nur einer halben Saison zieht es den estnisch-schwedischen Doppelbürger bereits wieder weg von Zürich. Der 27-Jährige erhielt von seinem Stammverein Kais Mora ein Angebot als vollamtlicher Sportchef und entschied sich kurzfristig für die Rückkehr nach Schweden. «Er wollte sich die ihm gebotene einmalige Chance nicht entgehen lassen», sagt Patrick Pons. «Da waren auch Emotionen im Spiel. Gegen diese hatten wir keine Chance», ergänzt der GC-Teamchef, der Thomsson gerne behalten hätte. Damit wird die Ausländerfraktion bei GC vorerst nur noch zwei Spieler umfassen. «Mit zwei Skandinaviern sind die Verhandlungen schon weit fortgeschritten», sagt Pons. Scalvinoni nach Schweden? Doch nicht nur an neue Ausländer wird man sich in der Sporthalle Hardau gewöhnen müssen. Auch unter den Schweizern werden altbekannte Gesichter nicht mehr auflaufen. So steht Lukas Angst aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Stürmerkollege Manuel Hartmann plant dagegen einen Studienabstecher mit Praktikum nach Prag, und bei Nico Scalvinoni droht der Abgang nach Schweden. «Pixbo Wallenstam hat mir vor einem Monat ein Angebot unterbreitet, das ich gerne annehmen würde», sagt der abschlussstarke Stürmer. Ein Entscheid soll in den nächsten zwei Wochen fallen. «Wir verlieren wichtige, erfahrene Spieler», sagt auch Magnus Svensson. Der GC-Trainer ist aber ebenso überzeugt, keinen Substanzverlust hinnehmen zu müssen. Und schwärmt bereits von den Neuen: Markus Sutter werde gestärkt von seinem Schweden-Aufenthalt zurückkehren, Sven Heinzelmann gehöre zu den talentiertesten Schweizer Verteidigern. Das gelte auch für Goalie Jonas Wittwer. «Und die beiden neuen Ausländer werden ebenso ins neue Gefüge passen», ist er überzeugt. Zuzüge: Lukas und Jonas Wittwer (Lok Reinach), Sven Heinzelmann (Kloten-Bülach Jets), Markus Sutter (Balrog/Sd). – In Verhandlungen: Andri Adank (Chur), Philipp Merki, Thomas Näf (beide Lok Reinach), dazu zwei Skandinavier.Abgänge: Alexander Bodén, Partick Lundström (beide Dalen/Sd), Jonas Thomsson (Kais Mora/Sd), Dominik Mächler (Jona-Uznach), Niculin Parli (Kloten-Bülach Jets), Lukas Angst, Hannu Korhonen, Fernando Cazzato (alle Rücktritt). – In Verhandlungen: Nico Scalvinoni (Pixbo Wallenstam), Manuel Hartmann (Chodov Prag), Valerio Läubli (Sarnen/Zug United). Vom Quartett (v.l.) Thomsson, Korhonen, Parli und Scalvinoni bleibt nur Parli. mj

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