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Vögel Der Kuckuck fühlt sich in Zürich nicht mehr heimisch, TA vom 24. 10.

Nester der Baumbrüter fehlen.

Kein Wunder, dass sich der Kuckuck hier nicht mehr heimisch fühlt. Ihm fehlen die Nester der Baumbrüter, um seine Eier unterbringen zu können. Den Bauern kann man wohl die Abnahme der Anzahl Bodenbrüter anlasten, nicht aber die Abnahme der Anzahl Hecken- und Baumbrüter. Es gibt ja entlang den Bächen und Flurgrenzen mehr Hecken denn je. Den grössten Schaden richtet die Überpopulation der Elstern und Krähen an. Für die Elstern sind die hohen einzeln stehenden Waldbäume in den Gärten der überbauten Gebiete ideale Nistgelegenheiten. Mögliche Räuber können sich keinen Zugang zu ihren kugelförmig überdachten Nestern verschaffen und die übersichtliche Umgebung in den Gärten vereinfacht die Verteidigung. Und das Futter für ihre Jungen finden sie in den Nestern der Buschbrüter in den Hecken, Zier- und Obstbäumen, die sie zur Brutzeit, nach meinen eigenen Beobachtungen, fast täglich absuchen. Wenn wir so stark in die Natur eingreifen, sollten wir konsequenterweise auch etwas gegen Fehlentwicklungen in der Vogelwelt tun.

Werner Meier, Dietlikon

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