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Wallisellen will den Steuerfuss auf 99 Prozent erhöhen

Wallisellen – An der gestrigen Orientierungskonferenz für die Gemeindeversammlung am 15. Dezember hat die Walliseller Schulgemeinde ihren Voranschlag 2011 vorgestellt. Für 2011 will sie den Steuerfuss um 2 Prozent auf 44 Punkte erhöhen. Damit würde der Gesamtsteuerfuss auf 99 Prozent angehoben. Die Politische Gemeinde will bei 55 Prozent bleiben. Grund für den Anstieg ist laut Schulpräsidentin Anita Bruggmann die prekäre finanzielle Lage: Die Steuererträge fallen geringer aus als erwartet, das Eigenkapital ist nicht sehr hoch, und für 2012 und 2013 ist ebenfalls mit drastischen Defiziten zu rechnen. Bereits vor drei Jahren scheiterte die Schulgemeinde mit ihrer geplanten Steuererhöhung um 2 Prozent. Damals beantragte die Rechnungsprüfungskommission, den Steuerfuss der Schulgemeinde nur um ein Prozent zu erhöhen. Dafür ging die Politische Gemeinde um einen Punkt runter. Der Gesamtsteuerfuss blieb so bei 97 Prozent. Finanzvorstand Roland Mörgeli erklärte aber bereits, dass ein solcher Tausch wegen des hohen Aufwandüberschusses der Politischen Gemeinde nicht machbar sei. Der Voranschlag 2011 der Schulgemeinde sieht bei einem Aufwand von 27,7 Millionen Franken und einem Ertrag von 24 Millionen Franken ein Minus von 3,7 Millionen Franken voraus. Die Politische Gemeinde rechnet bei einem Aufwand von 73,8 Millionen Franken und einem Ertrag von 68 Millionen mit einem Minus von 5,8 Millionen Franken. Alexander Lanner

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