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Walliseller beharrt auf Recht auf Dunkelheit

Zwei Aussenbeleuchtungs-Lampen in der Nachbarschaft erhellen nachts sein Schlafzimmer. Wegen dieser Belästigung zieht der Wohnungsbesitzer bis vors Bundesgericht.

Eine Aussenbeleutung machte Max Bachofens Leben schwer.
Eine Aussenbeleutung machte Max Bachofens Leben schwer.
Keystone

Der Abbruch einer alten Scheune hat Max Bachofens* Nächte verändert. Das Gebäude schirmte das Licht von zwei Aussenbeleuchtungen ab, die rund 90 Meter von seinem Schlafzimmer entfernt jede Nacht leuchten. Sie befinden sich bei einem Hauseingang und an der Fassade eines Wohngebäudes. «Es ist so hell, dass ich ein Buch lesen kann, wenn ich es in meinem Schlafzimmer in den Lichtstrahl halte», sagt der Walliseller. Dies bestätigt auch eine Lichtimmissions-Messung, die er von einem Ingenieur-Büro hat durchführen lassen. Im entsprechenden Bericht heisst es, dass die Streulichtstörung augenscheinlich nachvollziehbar und als störend zu bezeichnen sei. «Dies ist insbesondere hoch zu gewichten, da dem Streulicht allein keinerlei Funktion zukommt», heisst es weiter. Mit einer einfachen Massnahme, beispielsweise einer Teilschwärzung des Glases oder einem Abdeckblech, könne die Immission stark reduziert werden.

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