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Weiacher kämpfen weiter für Zebrastreifen

Seit der Sanierung der Stadlerstrasse fehlen die Fussgängerstreifen. Einige Bewohner wollen sie wieder zurückhaben.

Weiach - «Pro Zebra» heisst die Aktion, die sich für die fehlenden Fussgängerstreifen an der Stadlerstrasse in Weiach einsetzt. «Mittlerweile unterstützen rund 100 Personen unsere Aktion», sagt Erwin Griesser. Vor allem die beiden vorgängigen Standorte beim Volg und unweit des Kindergartens liegen den Initianten am Herzen. Es sei auch im Interesse der Autofahrer, dass Fussgänger nicht wahllos die Strasse überqueren. Besonders störend finden die Verantwortlichen der «Aktion pro Zebra», dass die Bevölkerung vorgängig nicht informiert wurde.

«Wir werden noch in diesem Monat das Gespräch mit dem Gemeinderat suchen», sagt Griesser weiter. Wenn der Gemeinderat nicht für das Anliegen sensibilisiert werden könne, müsse man die Wiederherstellung der Streifen schriftlich beantragen. Unter Umständen bringe man die Sache auch an der Gemeindeversammlung vor.

Im letzten Sommer wurden die Belagserneuerungen an der Stadlerstrasse abgeschlossen. Der Gemeinderat hat sich im Laufe der Arbeiten mit der Kantonspolizei darauf geeinigt, dass die Fussgängerstreifen nicht mehr aufgemalt werden. Das Verkehrsaufkommen sowohl von Fahrzeugen und Fussgängern sei zu gering, hiess eine Erklärung. Wie Stefan Oberlin, Mediensprecher der Kantonspolizei, auf Anfrage sagte, gebe es kein Gesetz, dass Fussgängerstreifen vorschreibe. Allerdings bestehe eine Norm: genügender Platz für Warteräume, genügend grosse Sichtweite sowie eine Beleuchtung, um auch nachts die Sicherheit zu gewährleisten.

Für Gemeindeschreiber Peter Wunderli ist die Verkehrssituation an der Stadlerstrasse «den ländlichen Verhältnissen angepasst». Ausserdem würden viele Autolenker auch ohne Zebrastreifen für die Schulkinder anhalten. Kein Zebrastreifen, dafür eine lang gezogene Verkehrsinsel sorgt für ein sicheres Überqueren der Stadlerstrasse in Weiach. Foto: David Baer

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