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Weizen taugt nur noch als Viehfutter

Das nasse Wetter hat dem Weizen zugesetzt. Nur unter 600 Metern wuchs er gut.

Ernteausfall Von Lorenzo Petrò Ziemlich grau und nicht mehr goldgelb sahen viele Weizenfelder am rechten Zürichseeufer in den vergangenen zwei Wochen aus. «Ein Zeichen dafür, dass das Wetter zu feucht war», sagt Ueli Krebs, der im Chaltenstein Milchkühe hält und zwei Hektaren Weizen angepflanzt hatte. Die graue Farbe sei zwar noch kein Zeichen für eine schlechte Ernte, sagt Krebs weiter. Er konnte jedoch wie viele andere Bauern wegen des Wetters erst Anfang der vergangenen Woche dreschen – zu spät. Die Körner sind auf dem Feld ausgewachsen. Krebs Ernte taugte nur noch als Futtergetreide. 2500 Franken bekam er dafür, die Hälfte des Preises für Brotweizen. Mehr Glück hatte die Familie Haggenmacher in Meilen, Alfred Haggenmacher weiss auch warum. «Unter 600 Metern ist der Weizen kaum ausgewachsen», sagt er. Die meisten von Haggenmachers Feldern liegen rund um die Meilemer Burg auf zwischen 400 und 480 Meter über Meer. Auch hat Haggenmacher eher frühe Sorten angepflanzt. So konnte er bereits am ersten Augustwochenende dreschen. «Das ist Glücksache», sagt er. Sein Weizen ging zum grössten Teil als Brotweizen weg. Mit der Ertragsmenge in diesem Jahr ist Alfred Haggenmacher allerdings auch nicht sonderlich zufrieden. Gut habe es hingegen beim Raps ausgesehen.

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