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Wenige Gemeinden stimmten für die Fairflug-Initiative

Die Stimmberechtigten konnten gestern über fünf Vorlagen entscheiden. Vier davon wurden angenommen, die Fairflug- Initiative haben auch die Unterländer als einzige verworfen.

Unterland. - Sieben Unterländer Gemeinden nahmen die Fairflug-Initiative zur gerechten Verteilung des Fluglärms an. Darunter Bachs, Stadel, Weiach, Bassersdorf, Hochfelden und Höri. Am deutlichsten jedoch die Gemeinde Nürensdorf mit 68,1 Prozent. Am wenigsten Zustimmung fand die Initiative in den Gemeinden Dietlikon und Lufingen. Nur gerade 20,1 Prozent stimmten für die «gerechte Verteilung des Fluglärms». Kantonal gesehen wurde die Initiative mit 75,2 Prozent deutlich verworfen.

Die neue kantonale reformierte Kirchenordnung wurde in den Bezirken Bülach und Dielsdorf mehrheitlich angenommen. Am höchsten in Oberweningen mit 91,4 Prozent. Auch die neue katholische Kirchenordnung wurde in fast allen Gemeinden mit über 50 Prozent angenommen. Das Zürcher Unterland liegt somit im kantonalen Trend.

Pattsituation in Steinmaur

Bei der Inititative zur befristeten Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung durch Anhebung der Mehrwertssteuersätze auf 8 Prozent ist der Anteil an Ja- und Nein-Stimmen in allen Unterländer Gemeinden fast ausgeglichen. In Steinmaur stimmten je 434 Personen für die Vorlage eben so viele auch dagegen. Das schweizer Volk und die Stände befürworten die Initiative.

Der Bundesbeschluss über den Verzicht auf die Einführung der allgemeinen Volksinitiative ist von den Unterländer Gemeinden mehrheitlich mit über 60 Prozent angenommen worden. Der tiefste Ja-Stimmen-Anteil hatte Wasterkingen mit 57,9 Prozent.

Die Stimmbeteiligung lag in den Bezirken Bülach und Dielsdorf zwischen 28,5 und 38,3 Prozent.

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