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Wettbewerb für Sozialprojekte

Viele Menschen haben Ideen, die sie weiterbringen können. Oft fehlt das Geld. Das will die Gemeinnützige Gesellschaft Hinwil ändern.

Hinwil - Die Zeitschrift «Der Beobachter» zeichnet jährlich Menschen aus, die sich im Alltag durch couragiertes Verhalten auszeichnen. In die gleiche Richtung geht die jüngste Initiative der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Hinwil (GGBH). Sie lanciert einen Wettbewerb für gute Ideen im gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Bereich unter dem Namen «Impuls-Priis». Die besten drei Projektideen werden im kommenden Frühling an einer öffentlichen Veranstaltung ausgezeichnet. Den Gewinnern winken Unterstützungsbeiträge im Gesamtbetrag von 17 000 Franken sowie die Möglichkeit, ihr Projekt einer grösseren Öffentlichkeit zu präsentieren. «Wir möchten, dass gute Ideen nicht im Stillen sterben, bloss weil sie mangels Unterstützung nicht realisiert werden», sagt GGBH-Präsident Patrick Zanini. «Wir suchen Initiativen von Einzelpersonen oder Gruppen, die sich für sich und andere einsetzen.» Als Beispiel denkt er an Senioren in einem Heim, die sich einen PC-Raum wünschen, den ihnen das Heim aber nicht finanzieren kann. Oder an Anwohner, die ihre Quartierkultur beleben wollen. Explizit nicht gesucht werden von der GGBH Gags und Aktionen mit Knalleffekt. «Uns ist wichtig, dass die Projekte nachhaltig sind», stellt GGBH-Vorstandsmitglied Urs Gasser klar. Die Prämierung der besten Projektideen findet am 30. April 2010 an der GV der Gemeinnützigen Gesellschaft statt. Der GGBH-Vorstand prüft die Gesuche vorgängig und legt sie an der GV den Gesellschaftsmitgliedern zur Jurierung vor.

Interessierte aus dem Bezirk Hinwil, die sich mit ihrer Projektidee bewerben wollen, finden das Formular im Internet unter www.ggbh.ch oder können es schriftlich bestellen unter Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Hinwil, Postfach 331, 8630 Rüti. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010. Walter von Arburg

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