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Wie man ab Zürich an die Sonne kommtWie man ab Zürich an die Sonne kommt

Tipps Oft liegt die Hochnebelgrenze auf 1000 bis 1200 Meter Höhe. Der Uetliberg bringt dann den Stadtzürcherinnen und -zürchern meistens nichts, weil er zwar Berg heisst, mit 870 Meter Höhe aber ein Bergli ist. Im Zürcher Oberland bieten sich der Bachtel mit 1115 Metern und die Alp Scheidegg mit 1197 Metern an, die beide mit dem öffentlichen Verkehr über Hinwil-Wernetshausen oder Wald gut zu erreichen sind. Noch höher hinauf geht es ab der Höhenklinik Wald über Far-ner, Schwarzenberg zum Höchhand mit 1314 Metern. Dies ist eine sehr schöne Wanderung, die je nach Wadenkraft ein bis zwei Stunden dauert. In hartnäckigen Fällen sind aber auch die Gipfel des Oberlands zu tief, weshalb man mit Vorteil Richtung Einsiedeln fährt. Ab Brunni ist die Holzegg am Fuss des Grossen Mythen per Gondel zu erreichen (1405 Meter) oder ab Willerzell das Stöcklichrüz (1247 Meter) und seine Nachbarkuppen mit ihrer herrlichen Aussicht. Sollte auch das nicht reichen, empfiehlt sich der Zug nach Flüelen, das ohne Umsteigen in einer Stunde erreicht wird. Wenn dort die Luftseilbahn auf die Eggberge (1450 Meter) durch die Nebeldecke sticht und von einem Moment auf den anderen die Welt nicht mehr aus Grau, sondern aus den Urner Riesen Uri-Rotstock, Brunnistock oder Gitschen besteht, dann wird die Gondel zu einem einzigen Ton: «wauhooooh»! Wen der Hochnebelblues am Wegfahren hindert, sucht Trost in der «Sonne» oder im «Frohsinn» oder schaut sich die Nebeldecke von oben übers Internet an. (jr) www.swisswebcams.ch

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