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Wieder WM-Gold für Weisshaupt

Das Oberländer Leichtgewicht wird im Rudersport allmählich zum Schwergewicht: Trotz einer schwierigen Saison verteidigte die 30-Jährige ihren Titel.

Rudern. - Im Konzert der Grossen spielt der Schweizerische Ruderverband seit Jahren keine Rolle mehr. Pamela Weisshaupt macht aus der Not eine Tugend und besetzt mit dem Leichtgewichts-Skiff eine Nische, in der sie sich zur Nummer 1 hochgearbeitet hat. Dreimal hatte die Ustermerin, die aktuell in Egg wohnhaft ist, vergeblich versucht, sich im Doppelzweier für Olympische Spiele zu qualifizieren. Entweder fehlte ihr das Glück, die Klasse, die richtige Partnerin oder von allem ein bisschen.

Dafür gehört Weisshaupt mittlerweile zweifellos zu den weltweit besten Leichtgewichten. Als Titelverteidigerin angetreten, liess ihre WM-Vorstellung in Poznan (Pol) erneut keine Wünsche offen. Dabei hatte ihr im Frühjahr das Verpassen der Saison gedroht. Von der Goldmedaille in Linz beflügelt, wollte Weisshaupt zu viel. Übertraining, Knie- und Rückenbeschwerden waren die Folge. Die 30-Jährige musste auf die ersten Weltcup-Regatten verzichten und kehrte erst beim Final in Luzern zurück - mit einem vierten Platz. Gestern kontrollierte Weisshaupt auch den WM-A-Final und setzte sich 0,95 Sekunden vor der Italienerin Laura Milani durch. In 7:36,23 gelang der Ruder-Instruktorin eine persönliche Bestmarke. Grossen Anteil an der Entwicklung hat Trainerin Claudia Blasberg. Die Deutsche gewann zweimal Olympiasilber. (TA) P. Weisshaupt.

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