Zum Hauptinhalt springen

Windräder auf Hochhäusern: Stadt Winterthur unterstützt Pilotprojekt

Ein Zürcher Start-up will den Wind auf Dächern zur Stromerzeugung nutzen. Nun erhält es 150'000 Franken, um eine Prototyp-Turbine zu bauen, die effizienter sein soll als gewöhnliche – und praktisch unsichtbar.

Viel Potenzial : Windanlagen auf Hochhäusern könnten lokalen Ökostrom liefern. Im Bild der Mobimo Tower auf dem Zürcher Maagareal. Er ist im Gespräch für den Pilotbetrieb.
Viel Potenzial : Windanlagen auf Hochhäusern könnten lokalen Ökostrom liefern. Im Bild der Mobimo Tower auf dem Zürcher Maagareal. Er ist im Gespräch für den Pilotbetrieb.
Steffen Schmidt, Keystone
Prestigeobjekt: Die Stadt Winterthur, die den Pilotbetrieb mit 150'000 Franken unterstützt, sähe das System der Zürcher Fimra Anerdgy gern auf ihrem berühmtesten Gebäude, dem Sulzer-Hochhaus.
Prestigeobjekt: Die Stadt Winterthur, die den Pilotbetrieb mit 150'000 Franken unterstützt, sähe das System der Zürcher Fimra Anerdgy gern auf ihrem berühmtesten Gebäude, dem Sulzer-Hochhaus.
Steffen Schmidt, Keystone
Solarzellen auf dem Gehäuse sollen die Energieausbeute in Zukunft noch erhöhen: Ein Andergy-Modul im Querschnitt.
Solarzellen auf dem Gehäuse sollen die Energieausbeute in Zukunft noch erhöhen: Ein Andergy-Modul im Querschnitt.
Anerdgy
1 / 4

Der Mobimo-Tower in Zürich und das Sulzer-Hochhaus in Winterthur sind im Gespräch. Doch am liebsten möchte Sven Koehler den Prototyp seiner Windturbine auf der Säntis-Bergstation testen. «Wenn sie das überlebt, überlebt sie alles», sagt der Ingenieur. Noch existiert seine Erfindung nur auf Papier. Doch bereits im Oktober soll sie montiert werden, noch vor dem Wintereinbruch.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.