Zum Hauptinhalt springen

Winterthur gibt Ausbildungsrestaurant Römerpark auf

Der Winterthurer Stadtrat schliesst das Restaurant Römerpark. Die Kosten waren deutlich höher als geplant.

Im Restaurant bot die Stadt 15 Plätze für eine Attestlehre an. Statt budgetierten 450'000 Franken kostete das Projekt aber jährlich deutlich mehr. So rechnet die Stadt Winterthur im laufenden Jahr mit einem städtischen Betriebsbeitrag von 750'000 Franken, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Bei der Projektierung sei man von zu optimistischen Zahlen ausgegangen, wird die Schliessung begründet.

Vorgesehen war, dass die Stadt einen Beitrag an die Ausbildungskosten leistet. Hingegen sollte der eigentliche Restaurantbetrieb kostendeckend geführt werden. Eine Analyse kommt nun zum Schluss, dass dies nicht möglich sein wird. Gründe dafür sind der eher ungünstige Standort - keine Passantenlage - sowie die Rahmenbedingungen, die das städtische Personalrecht setzt.

Abstimmung entfällt

Im Sommer musste der Stadtrat über die definitive Weiterführung entscheiden. Den Betriebsbeitrag hätte auch der Grosse Gemeinderat und - je nach Höhe - das Stimmvolk bewilligen müssen.

Dazu kommt es aber nicht: Im Sommer 2011 ist Schluss mit dem Restaurant Römerpark, das im Frühjahr 2008 eröffnet worden war. Die Stadt wird die Lernenden des ersten Lehrjahres bei der Suche nach geeigneten Stellen unterstützen. Zur Zeit finden zudem Gespräche betreffend möglicher Nachfolgelösung am Standort Römerpark statt.

Im Ausbildungsrestaurant bot die Stadt 15 Plätze für die zweijährige Attestausbildung als «Küchenangestellte/r» und «Restaurationsangestellte/r» an. Das Projekt sei auf viel Sympathie gestossen, heisst es in der Mitteilung. Auch der Umsatz konnte gesteigert werden - aber nicht genügend.

SDA/cal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch