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Winterthurer Heime werden noch teurer

Winterthur - Ab Januar 2010 wird das Wohnen in den Winterthurer Alters- und Pflegeheimen um 3 bis 9 Prozent teurer. Der Stadtrat hat beschlossen, dass die Heime künftig ihre Investitionskosten selber zu tragen haben. Diese werden rund zur Hälfte auf die Bewohnerinnen und Bewohner überwälzt, was zu einem Aufschlag von 3 bis 11 Franken pro Person und Tag führt. Die Stadt generiert damit Mehreinnahmen von jährlich rund 1,5 Millionen Franken: «Damit leisten die Bewohner erstmals eine eigentliche Miete für ihre Zimmer, bisher finanzierten sie bloss die Betriebskosten», erklärt Stadträtin Maja Ingold (EVP). Nicht alle werden indes den Aufschlag selber tragen können. Etwa die Hälfte wird auf AHV-Zusatzleistungen angewiesen sein.

Die Tarifanpassung ist die zweite innert zwei Jahren: 2008 erliess die Stadt ein einheitliches Tarifreglement für alle Heime. Mehr als die Hälfte der Bewohner müssen deswegen seither zum Teil massiv mehr bezahlen müssen. Für rund 40 Prozent wurde es um bis zu 15 Prozent günstiger. (rd)

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