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«Wir haben hier eine perverse Situation»

Am 9. Februar stimmen Zürcherinnen und Zürcher über eine Änderung des Planungs- und Baugesetzes ab. BDP-Kantonsrat Rico Brazerol und sein grüner Amtskollege Martin Geilinger im Streitgespräch.

Rico Brazerol (BDP, links) fürchtet die Willkür der Gemeindebehörden, Martin Geilinger (Grüne) spricht von einer zukunftsgerichteten Energiepolitik.
Rico Brazerol (BDP, links) fürchtet die Willkür der Gemeindebehörden, Martin Geilinger (Grüne) spricht von einer zukunftsgerichteten Energiepolitik.
Dominique Meienberg

Martin Geilinger, Gemeinden und Städte sollen in bestimmten Zonen die Nutzung von erneuerbaren Energien vorschreiben dürfen. Wozu?

Martin Geilinger: Für eine zukunftssichere Energiepolitik mit dem Ziel, auf fossile Energien irgendwann zu verzichten. Es ist übrigens nicht neu, dass die Nutzung von Erneuerbaren vorgeschrieben wird. 20 Prozent sind es heute schon für Warmwasser und Heizung. Was sich ändert, ist, dass Gemeinden diesen Anteil in gewissen Zonen höher ansetzen können.

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