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Woher 80 Millionen für die Uni Zürich kommen, ist ein Rätsel

Private Forschungsgelder, Nebenämter der Professoren und Lehrstuhlsponsoring: Die Uni Zürich verspricht Transparenz, schafft diese jedoch nur bedingt, wie eine Datenanalyse zeigt.

Martin Sturzenegger und Patrick Meier
Auf dem Weg zur transparenten Universität? Lichthof im Hauptgebäude. (Foto: Raisa Durandi)
Auf dem Weg zur transparenten Universität? Lichthof im Hauptgebäude. (Foto: Raisa Durandi)
Keystone

«Ich bin stolz auf diese Liste», sagte Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich, vor einer Woche. Eine Schweizer Universität legt die Namen seiner privaten Geldgeber sowie den Verwendungszweck der Gelder in einer Liste transparent dar – das habe es bis anhin noch nicht gegeben.

Die Bemühung um mehr Transparenz ist löblich. Bei genauer Betrachtung weist die Liste «Drittmittel der Universität» allerdings noch Mängel auf. Sprich: Beim Grossteil des Geldes, das aus der Wirtschaft und von Privaten stammt, bleibt die Herkunft weiter unbekannt. Es handelt sich um 80 Millionen Franken, die zwar im Jahresbericht aufgeführt sind, deren Quelle aber nicht identifiziert werden kann. So entpuppt sich die versprochene Transparenz im besten Fall als Transparenz light.

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