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Wohnen in Uster: optimal erschlossen oder nah am See

Nur zehn Bahnminuten trennen Uster vom Zürcher Seefeld. Das macht die Stadt als Wohnort besonders attraktiv.

Im Mai feiert die S-Bahn ihr 20-Jahr-Jubiläum. Einer der grössten Profiteure des Schnellbahnnetzes ist Uster: Wer dort in die S-Bahn steigt, kann dank Zürichbergtunnel bereits 15 Minuten später seinen Sitzplatz im Zürcher Opernhaus belegen. Wohnraum an diesem Standort ist daher knapp, doch es gibt immer wieder gute Angebote: Da sind etwa die Wohnungen an der Bahnstrasse, einen Katzensprung von Bahnhof und Stadtzentrum entfernt. Das passende Angebot für Paare, die gerne zentral wohnen. Mit sieben Wohnungen ist die Eigentümergemeinschaft überschaubar, und die hauptsächlich angebotenen 3½-Zimmer-Wohnungen sind mit 83 Quadratmeter Wohnfläche ausreichend gross. Einzig an der nahen Bahnlinie dürfen sich Käufer nicht stören. Doch durch die grösstenteils modernen S-Bahn-Züge hält sich der Geräuschpegel in Grenzen, und die Architekten haben auf die Situation reagiert: mit einer Wohnraumlüftung und Schlafzimmern auf der der Bahn abgewandten Seite. «Viele interessieren sich gerade wegen der zentralen Lage für die Wohnungen und natürlich wegen der modernen Architektur», sagt Therese Nägele, die den Verkauf der Wohnungen mitbetreut. Zu haben sind derzeit noch vier Einheiten zu Preisen zwischen 550 000 und 565 000 Franken sowie eine 2-Zimmer-Wohnung für 375 000 Franken.

Feine Architektur

Nicht ganz so zentral, dafür nahe am Greifensee entsteht derzeit die Überbauung Turicum. Die beiden Mehrfamilienhäuser stehen auf Land, das einst zur Turicum-Fabrik gehörte. Dort wurden neben Stoffen auch Autos der Marke Turicum gebaut.

Obwohl beide Gebäude vom selben Architekten stammen, sind sie sehr unterschiedlich. Der hintere, lang gezogene Bau mit verputzter Fassade bietet grosse, eingeschossige Wohnungen. Das vordere Gebäude hingegen besteht aus Sichtbeton und ist mit einem pyramidenförmigen Dach versehen. Darunter sind vor allem Maisonettewohnungen untergebracht, die teilweise über Ausblick auf den Greifensee verfügen. Im oberen Geschoss sind die Schlafzimmer zum Hof, die Wohnküche mit Essplatz zur Aussicht angeordnet. Von dort führt eine Treppe ins 30 Quadratmeter grosse Wohnzimmer.

Speziell ist der Balkon vor der Küche. Auf den ersten Blick scheint er klein. Doch die Schiebetüren lassen sich so verstauen, dass Balkon und Essplatz einen einzigen Raum bilden. Draussen ist so plötzlich auch drinnen und umgekehrt, und der Esstisch wird zum Balkontisch. Lösungen, die auch Fachleute überzeugen. Eva Weber, bei Odinga für den Verkauf zuständig, sagt: «Zahlreiche Käufer im vorderen Haus sind selber Architekten und Planer.»

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