Zum Hauptinhalt springen

YB: Gegen Fenerbahçe eine gute Figur machen

Die Berner treffen heute in der Qualifikation für die Champions League auf Fenerbahçe Istanbul.

Von Peter Herzog, Bern Vladimir Petkovic übt sich trotz wenig berauschendem Saisonstart der Young Boys vor dem Heimspiel gegen Fenerbahçe Istanbul in Zuversicht. «Wir wollen gegen diese europäische Topmannschaft nicht nur eine gute Figur machen, sondern die Runde überstehen und für die Qualifikation der Gruppenspiele der Champions League alle Möglichkeiten offen lassen», sagt der YB-Trainer. Dazu aber brauche es innert sieben Tagen zwei perfekte Spiele. Gegenüber dem Saisonstart in Thun (1:1) hat Petkovic beim 1:1 gegen Luzern am Samstag Fortschritte ausgemacht. «Wir hatten 63 Prozent Ballbesitz, das ist beachtlich.» Aber das mentale Loch, in das seine Mannschaft während 15 bis 20 Minuten nach der Pause gefallen sei, «als Luzern zu vier Möglichkeiten kam und auch das Tor erzielte», so einen Absturz dürfe man sich gegen Fenerbahçe nicht leisten. Da die Saison für die Türken erst Mitte August beginnt und noch nicht alle Transfers abgeschlossen sind, war es für die YB-Beobachter nicht einfach, aus den bisherigen Testspielen Fenerbahçes konkrete Schlüsse zu ziehen. Petkovic von Uefa gesperrt «Ich wäre mit jedem Sieg zufrieden», sagt Petkovic. «Auch wenn wir nur mit einem Tor Vorsprung nach Istanbul reisen würden, müsste Fenerbahçe offensiver spielen, und das gäbe uns mehr Raum.» Aber auch der Trainer vermutet, dass die ganz grosse Bewährungsprobe in Istanbul «in diesem verrückten Stadion» beim Rückspiel am 4. August bevorstehen wird. Heute wird sich Petkovic 90 Minuten vor Matchbeginn und bis 15 Minuten nach der Partie von seiner Mannschaft fernhalten müssen, da er von der Uefa mit einer Spielsperre belegt worden war. Beim letzten Europacupspiel gegen Bilbao vor einem Jahr protestierte er heftig gegen die Schiedsrichterleistung, was ihm diese Sanktion eintrug. Er habe mit Erminio Piserchia alle Möglichkeiten durchgesprochen, «zu 90 Prozent ist alles klar», und er habe Vertrauen in seinen Assistenten. Ebenfalls gesperrt ist Goalie Marco Wölfli. Er wird durch den 19-jährigen Roman Bürki ersetzt. Istanbuler Ungeduld Mit drei Cars ist die Fenerbahçe-Delegation gestern von Kloten nach Bern gereist – zwei waren für Spieler und Delegation nötig, der dritte fuhr leer. «Der dritte war der Ersatzbus, falls es eine Panne geben sollte. Man sei nicht bereit, eine Stunde auf einen Bus zu warten, hat man uns gesagt», meinte YB-Sportchef Alain Baumann. Die Türken trainierten am Abend auf dem für sie ungewohnten Kunstrasen. Trainer Aykut Kocaman steht aus verschiedenen Gründen ein halbes Dutzend Stammspieler nicht zur Verfügung. Zu den Abwesenden gehört mit Uruguays WM-Teilnehmer Diego Lugano auch der Abwehrchef. Kocaman gab sich trotzdem zuversichtlich. Der FCB im Vorteil, Seite 43

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch