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Zirkus soll den Koch-Areal-Streit lösen

Die Verhandlungen zwischen UBS, Besetzer und der Stadt Zürich kommen nur zäh voran. Die Besetzer fordern das ganze Areal, die Grossbank will ihnen die Hälfte zugestehen. Nun soll ein Zirkus als Puffer dienen.

Eine Pufferzone soll trennen, was sich schlecht verträgt: Unmittelbar neben dem Altstetter Koch-Areal arbeiten Hunderte UBS-Angestellte. Wenige Meter südlich wohnen Hausbesetzer in alten Gewerbehallen.

Die UBS als Besitzerin des Areals möchte eine 50 Meter breite, vermietete Zone zwischen die zwei Welten ziehen. Die Besetzer versuchten, dies zu verhindern, da sie so die Hälfte ihres Platzes verlören, was ihr Projekt wesentlich beeinträchtigte. Die Gruppe namens «Familie Wucher» hat sich seit Mitte März auf dem fast 20'000 Quadratmeter grossen Koch-Areal eingerichtet. Momentan leben dort etwa 100 Menschen. Mehr helfen mit, die teils zerstörten Gebäude wohnlich zu machen und zu beleben.

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