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Zürcher Gemeinden senken ihre Steuern weniger als geplant

Zwei grosse Gesetzesänderungen werden die Steuerlandschaft im Kanton Zürich umpflügen. Mit der neuen Spitalfinanzierung und dem Finanzausgleich kommt es zu massiven Verschiebungen bei den Steuerfüssen. Sie betragen zwischen minus 15 bis zu plus 9 Prozentpunkte. Wie die Übersicht des «Tages-Anzeigers» zeigt, entstehen unter anderem neue Steueroasen in der Region Winterthur. Umgekehrt verlieren die beiden Goldküstengemeinden Zumikon und Zollikon ihre Spitzenposition. Die günstigste Steueroase liegt neu auf der anderen Seeseite, in Rüschlikon. Sie verdankt ihre Spitzenposition einem einzigen Steuerzahler, dem Glencore-Chef Ivan Glasenberg. Insgesamt 81 Gemeinden werden ihre Sätze senken, in 15 zeichnet sich eine Erhöhung ab.Der generelle Trend nach unten fällt indes weniger stark aus als vom Zürcher Regierungsrat erwartet. In seinen Modellrechnungen ging er davon aus, dass weitaus die meisten Gemeinden die Sätze nach unten anpassen werden, weil der Kanton ihnen die Spitalfinanzierung abnimmt. Im Gegenzug will der Regierungsrat deshalb den Staatssteuerfuss um 7 Prozent erhöhen (2 Prozent entfallen auf die Sanierung der kantonalen Pensionskasse BVK). Im Dezember wird der Kantonsrat darüber entscheiden. (rd) Kommentar Seite 2, Berichte Seite 17

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