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Zürcher Nachtflugsperre macht Airlines nervös

Das Beispiel des letzte Woche zu spät gelandeten Edelweiss-Airbus zeigt: Ohne Toleranz des Flughafens wären 160 Passagiere gerädert in Zürich angekommen.

Das Gesetz ist klar: Ohne stichhaltige Gründe dürfen Linienflugzeuge in Kloten seit dem 29. Juli nach 23 Uhr nicht mehr landen. Für Verspätungen gibt’s eine Toleranz bis 23.30 Uhr. Eine Edelweiss-Maschine hatte letzte Woche bisher als einzige eine Ausnahmebewilligung erhalten und durfte um 23.47 Uhr noch landen. Das Forum Bürgerprotest Fluglärm Ost will nun klagen.

Gemäss Edelweiss-Chef Karl Kistler stecken die Airlines in einer sehr schwierigen Lage. «Uns liegt viel daran, die Nachtruhe der Anwohner zu schützen», sagt er. «Aber wir sorgen uns auch ums Wohl unserer Passagiere.» Laut Kistler hätten die 160 Passagiere letzte Woche eine Tortur über sich ergehen lassen müssen, wenn der Flughafen nicht tolerant gewesen wäre. Hätte das Flugzeug in Faro nicht mehr starten dürfen, hätten die Passagiere in einem Hotel übernachten müssen.

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