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«... dann macht sie es auch ohne Gummi»

Sittenbild aus dem Puff. Was aber dahintersteckt, interessierte die Autorin viel mehr.

Beim Wort «Rotlicht» hat jeder sofort bestimmte Bilder im Kopf. Sind Sie während Ihrer Erkundungen auch auf Orte gestossen, die ganz anders waren als erwartet?

Gab es Orte, die auf Sie weniger Eindruck gemacht haben als gedacht?

Sie analysieren in Ihrem Buch alle Orte distanziert, aber beim Thema Prostitution ist Ihre Skepsis besonders stark. Ihre Meinung verändert sich im Laufe der Recherchen von einer liberalen Haltung zu einer durchaus kritischen. Wie kam es zu diesem Wandel?

Sie haben mit einer Lobbyistin der Sexarbeitsbranche gesprochen, aber die Figur der selbstbewussten, selbstbestimmten Prostituierten kommt in Ihrem Buch nicht vor. Sind Sie ihr nicht begegnet?

Wie sollte unsere Gesellschaft denn Ihrer Meinung nach mit Prostitution umgehen?

Sie schreiben in Ihrem Buch: «Wer lernt, dass der eigene Drang, Lust auszuleben, niemals unbefriedigt bleiben muss, der verfügt über eine Gewissheit und Überlegenheit, die er ausspielen kann.» Wo sehen Sie im Alltag Spuren dieser Überlegenheit?

Warum gibt es so wenige Frauen, die sich Sex kaufen?

Kann man sagen: Wenn das Sexgewerbe sich für weibliche Kunden öffnet, würde das die Spielregeln dort zum Positiven verändern?

Sie stellen am Ende Ihres Buches fest, dass sich während der Recherchen Ihr Blick auf Ihre Umwelt veränderte. Was ist da mit Ihnen passiert?

Sind die Bilder dann irgendwann wieder verschwunden?