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Die Wölfin will fliegen

La Lupa ist mit ihrem dreissigsten Programm unterwegs. Auch diesmal ist sie auf der Suche nach dem Paradies.

Sie verwandelt jedes Wort in Farbe: La Lupa.
Sie verwandelt jedes Wort in Farbe: La Lupa.
Caroline Minjolle

Immer wieder mal bekommt man von La Lupa einen Brief. Schöne Briefe sind das, schwungvoll geschriebene, sie haben einen ganz eigenen Ton, eine eigene Farbe. Auch diesmal wieder.

La Lupa schreibt: «Ich habe ein neues Programm.» Es ist das dreissigste und heisst: «La Lupa. Volo e mi ricordo». Eine Premiere. Der Titel ist die Erinnerung an einen alten Traum. «Ich verlasse mich auf die Vögel, die sich frei und unbeschwert in die Lüfte schwingen», sagt die Zürcher Künstlerin mit Tessiner Wurzeln. Die Wölfin will wieder fliegen.

Unter ihre Fittiche nimmt sie diesmal: Federico García Lorca, Fritjof Capra, Pablo Neruda, Fernando Pessoa, Hildegard von Bingen und auch Dante. Es sind Gedichte von solchen Menschen, die von «der Sehnsucht nach Liebe, vom Aufstieg zum Geliebten, vom Bezirzen der Angehimmelten, von Leidenschaft und Eifersucht» sprechen.

So tönt, wie immer, die Suche nach dem verlorenen Paradies. In allen ihren Programmen ist La Lupa diesen Weg gegangen. So war es in «Che fortuna essere felici» oder auch in «Suonate campane». Gedichte und Lieder verschränken sich zu einer Sprache. Manchmal ruft La Lupa an. Aber das ist eine andere Geschichte.

Mi 6.11. — 20 Uhr Theater Stok Hirschengraben 42 Eintritt 45 Franken weitere Vorstellungen Di bis Sa, bis 23.11.www.theater-stok.ch

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