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Zürich feiert 500 Jahre Reformation, und Pussy Riot rufen zum Widerstand auf.

Ohne Strickhauben, aber kein bisschen leiser: Pussy Riot.

Ohne Strickhauben, aber kein bisschen leiser: Pussy Riot.

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Das aufsehenerregende Punk-Gebet in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale ist eine Weile her, Pussy Riot aber sind immer noch da. Das russische Aktivistinnenkollektiv kämpft weiter für die Freiheit und bringt sich damit nach wie vor in Gefahr: Marija Aljochina und zwei andere Aktivisten wurden unlängst auf der Krim festgenommen. Aljochina war auch eine der Frauen, die 2012 nach der Aktion in der Moskauer Kirche zu ausgedehnter Lagerhaft verurteilt wurden. Über diese Zeit und ihre Erfahrungen mit politischem Aktivismus hat sie ein Buch geschrieben. In der «Riot Days Show» ruft sie all das ins Publikum hinaus und macht deutlich, dass Widerstand immer noch wichtig und möglich ist. Unterstützt wird sie von Kyril Maschenka und den Musikerinnen von Awott.

Die «Riot Days Show» bildet den Auftakt zu einer Reihe von Gesprächen und Theaterabenden (14. bis 25. März), die unter dem Thema #RadikalisiertEuch Stellung nehmen zu Zwinglis Forderung nach menschlicher Verzweiflung und Selbstzweifeln. Damit leistet die Gessnerallee ihren Beitrag zu 500 Jahren Reformation in Zürich. Bei K. U. R. S. K. geht es zum Beispiel um falsch verstandene Frömmigkeit, Patrick Frank fragt, was das sein könnte: Erlösung. Und Boris Nikitin bringt einen Wutprediger und einen Gospelchor zusammen.

Mi 20 Uhr
Gessnerallee, Nordflügel
Gessnerallee 8
www.gessnerallee.ch
Eintritt 16 Franken
Auch Do 15.3.

(Züritipp)

Erstellt: 14.03.2018, 08:58 Uhr

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