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Immer wenn der Fisch anbrennt

Erich Vock inszeniert den «Schwarzen Hecht» fürs Publikum von heute. Inklusive Welthit.

Diese beiden bringen eine Geburtstagsfeier gehörig durcheinander.
Diese beiden bringen eine Geburtstagsfeier gehörig durcheinander.
Pat Weinstein

Fabrikant Oberholzer hat schon etliche Male zu seinem Geburtstagsessen eingeladen – und immer ist ihm der Fisch angebrannt. Seit seiner Uraufführung 1939 im Schauspielhaus Zürich ist «Der Schwarze Hecht» eines der beliebtesten Mundartstücke, mit dem Lied «O mein Papa» schaffte Lys Assia 1954 gar einen Welthit. Dieser wurde bis heute in über 43 Sprachen übersetzt. «Die Leute kennen den Song, aber meist nicht das ganze Stück», so Erich Vock, der den «Schwarzen Hecht» jetzt inszeniert. Sein Lieblingslied ist allerdings ein anderes: «Es wird mir heiss und chalt!». «Das habe ich jetzt zweihundert Mal gehört und kriege immer noch eine Gänsehaut.» Die Musik des Komponisten Paul Burkhard haben Vock und sein Team neu arrangiert und so «dem heutigen Gehör angepasst».

Moderatorin und Schauspielerin Viola Tami wird die Rolle von Iduna übernehmen. Die Zirkusprinzessin crasht gemeinsam mit dem Direktor Obolski die Familienfeier. Sie erzählt von ihrem bunten Leben und singt die weltberühmte Ode an den Vater. «So ein bekanntes Lied zu singen, ist natürlich eine Herausforderung», sagt Vock. Und wie bringt der Regisseur den Klassiker auf die Bühne? «Ich will das Stück nicht neu erfinden, sondern seine Figuren und Pointen zum Leben erwecken.»

Ab Mi 20 Uhr, Bernhard-Theater, Sechseläutenplatz /Infos: www.bernhard-theater.ch Eintritt 64–109 Franken Bis 4.2.2018

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