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Was ist in der Liebe zu dritt möglich?

Im neusten Projekt «All In» widmet sich Daniel Hellmann dem Wesen von Dreiecksbeziehungen.

In einer Beziehung zu dritt kanns auch kompliziert werden.
In einer Beziehung zu dritt kanns auch kompliziert werden.

Sex zu dritt war bislang nicht dabei. Zumindest steht er nicht auf der Liste von Daniel Hellmann. Seit 2014 tourt der Performer mit einem Zelt durch die Welt und bietet sich als Dienstleister aller Art an. Das letzte Mal machte er 2016 Station in Zürich. Es geht Hellmann bei dieser Performance primär um das Ausleuchten der kapitalistischen

Verhaltensmatrix: Begehren und Erfüllung, Ressourcen und Ausbeutung. Was er wo auf der Welt geleistet hat und wie viel dafür bezahlt wurde, hat er online akribisch aufgelistet: In Zürich gab es für 300 Franken zum Beispiel Sex zu zweit und in New York für etwa 20 Dollar immerhin eine Minute lang Knutschen zu dritt.

Im neuesten Projekt, das er gemeinsam mit Layton Lachman und Anne Welenc auf die Bühne bringt, widmet sich Hellmann nun explizit der Liebe zu dritt.

Zu dritt auf dem Vordersitz wird es schnell einmal eng.
Zu dritt auf dem Vordersitz wird es schnell einmal eng.

Inspiriert von Gesprächen mit Menschen, die in Beziehungstriaden leben, haben die drei Künstler sich darangemacht, auszutesten, was zu dritt möglich ist. Künstlerisch und persönlich. Es ist eine Arbeit entstanden, in der sich Tanz und Sprache durchmischen. Interview­sequenzen geben Einblicke in unterschiedliche Dreierkonstellationen.

In den tänzerischen Szenen erkunden Hellmann, Lachman und Welenc Beziehungsmomente zwischen Annäherung, Vereinigung, Fürsorge und ­Konflikt – stets im Streben nach Balance.

Fr bis Di — 20 Uhr Gessnerallee Gessnerallee 8 Eintritt 16 Frankenwww.gessnerallee.ch

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