Zum Hauptinhalt springen

Wie Jugendliche die Welt sehen

Die Plattform «Alleswirdgut» und das Züri-Stück «Mini Stadt» zeigen: Junge übernehmen die Bühnen der Stadt.

Isabel Hemmel
Ob so die Gentrifizierung aussieht? Plakatentwurf des Stücks «Mini Stadt».
Ob so die Gentrifizierung aussieht? Plakatentwurf des Stücks «Mini Stadt».

Mini Stadt

Die Meldung, dass die Langstrasse ab 2020 autofrei sein soll, platzte mitten in die Projektentwicklung. Dabei war man sich beim LAB Junges Theater Zürich einig darüber, dass so was nicht passieren dürfe. Die Gentrifizierung muss gestoppt werden, Unorte müssen bestehen bleiben, so ein Wunsch der zehn jungen Menschen.

Für das Stück «Mini Stadt» sind sie rausgegangen, um ausgehend von den eigenen Lebensumständen über Raum, Besitz und ihre Zukunft in Zürich nachzudenken. Sie haben mit Hausbesetzern gesprochen und sich mit alternativen Wohnformen beschäftigt, Diskurse studiert und Expertinnen befragt. Jetzt präsentieren sie auf der Bühne ihre Lösungsvorschläge.

Kulturmarkt, Aemtlerstr. 23 Mi 5.6. (Premiere) 20 Uhr Bis 11.6. 25 / 15 Frankenwww.kulturmarkt.ch

----------

Alleswirdgut

Der Nachwuchs ist unsere Zukunft auch in Theaterbelangen. Nicht nur, weil Kinder als härtestes Publikum gelten, sondern auch, weil dereinst die heutige Jugend unsere Bühnen mit Inhalten füllen wird. Das Fabriktheater hat mit «Alleswirdgut» eine neue Plattform für Kinder- und Jugendtheater ins Leben gerufen. Jeweils zwei Theatergruppen, jung oder schon etabliert, bekommen die Möglichkeit, je ein Kurzstück für ein junges Publikum zu erarbeiten und es ebendiesem zu zeigen.

Das umtriebige Kollektiv Tempofoif, das im Rahmen des V-Days unlängst die «Vagina Monologe» auf die Bühne gebracht hat, widmet sich in «Oma» einem Grosi, das nicht mehr da ist. Dass man sich vor philosophischen Fragen, auf die es keine Antwort gibt, nicht fürchten muss, zeigt die Gruppe Baumann / Künz / Levy-Strasser / Schreier. Im Stück «Das grosse Fragen» stellen sie eine Maschine auf, die existenzielle Fragen in Farben und Formen umwandelt.

Rote Fabrik, Fabriktheater Seestr. 395 Sa 1.6., 16 Uhr; So 2.6., 14 Uhr 20 / 10 Frankenwww.rotefabrik.ch

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch