Das sind Zürichs Latin-Hotspots

Das Caliente ist Europas grösstes Latin-Fest und zeigt: Zürich ist ein wichtiges Zentrum der Szene. Wo trifft sich diese aber unter dem Jahr? Unsere interaktive Stadtkarte zeigts.


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Rund 300 000 Menschen entern am Caliente das Langstrassenquartier. Sambaschulen, Musik-, Tanz- und Capoeira-Gruppen ziehen durchs Festgelände; dazu spielen Livebands und DJs legen auf.
Das grosse Zürcher Latin-Fest macht eine Szene sichtbar, die ansonsten eher unter sich bleibt, wenige Lokale zu ihrem Treffpunkt auserkoren hat, diese aber regelmässig frequentiert. Zürich verfügt über eine vitale, bewegliche Szene. Im Vergleich zu anderen mitteleuropäischen Städten kann die grösste Schweizer Stadt auch auf eine lange Tradition zurückblicken.
Angefangen hat alles mit der kubanischen Salsa-Welle, als in den 80er-Jahren Los Van Van hier ihre ersten Konzerte gaben. Man sah: Zürich liess sich von den Rhythmen aus Übersee begeistern. Erste Versuche wagten darum DJ Cesar im Club Hey (heute Bellevue) und Carmen Otero im Wipkinger Light Palace. In den 90er-Jahren folgte José Veloz, der dominikanische Merengue-Bands in den Oerliker Club Oxa holte. Ein Event, der ebenfalls früh das Latin-Fieber mass, war die «Tropi­calismo» im El Cubanito in der Alten Börse. Der grosse Saal zog Tanzfreudige aus der ganzen Schweiz an. Hauptschlagader der Zürcher Latin-Szene ist jedoch nach wie vor das
Langstrassenquartier mit seinen Bars und Clubs. Aber auch in anderen Stadtgebieten sowie im Zürcher Oberland – etwa im Evita in Wetzikon – gibt es regelmässig wiederkehrende Latin-Events. Von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, finden in der meist proppenvollen Stadthalle Dietikon Brasil-Konzerte statt. Sie werden einzig in der Brasil-Community mit ihren Shops, Zeitungen und Onlinekanälen beworben.


Caliente Fr-So. Volkshaus, Helvetiaplatz, Kaserne. www.caliente.ch (Tages-Anzeiger)

(Erstellt: 04.07.2017, 10:21 Uhr)

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