Das Battle der thailändischen Pop-Ups

Mit Soi Thai und Waipops Pop-Up sind zwei authentische, temporäre Thai-Restaurants sind noch bis Mitte September geöffnet. Wer bietet was? Der Vergleich.

Temporär thailändisch: Waipops Po-Up im Blue Monkey.

Temporär thailändisch: Waipops Po-Up im Blue Monkey.

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Waipop Saepueng Pop-Up im Blue MonkeyBis 18.9.
Stüssihofstatt 3, nur abends
www.bluemonkey.ch

Der Koch
In seiner Heimat Thailand ist Waipop Saepueng ein Star. Die Leute kennen ihn von zahlreichen TV-Sendungen, er kocht für die Königsfamilie, unterrichtet an der Universität und produziert eigene Sojasaucen. Der “Jamie Oliver” Thailands hat bereits vor gut einem Jahr das kulinarische Konzept des thailändischen Restaurants Blue Monkey, auf Vordermann gebracht.

Das Essen
Der 49-jährige setzt auf eine umfangreiche, elaborierte Karte, bei der sich mehr als Papaya-Salat entdecken lässt. Unter anderem gibt es Currys, Wok-Gerichte und besonders viele Vorspeisen und Häppchen zum Teilen, wie etwa mit Shrimps und Schweinefleisch gefüllte Omeletten, mit Chili garnierte Pouletbällchen auf Ananasscheiben, Shrimpsküchlein oder mit getrockneten Garnelen gefüllte Chaplublätter (Thailändisches Pfefferblatt). Zu den bekanntesten Gerichten von Waipop gehört ein gedämpfter Wolfsbarsch, der mit Wasserspinat serviert wird.

Der Ort
Waipops Pop-Up befindet sich im ersten Stock des Blue Monkey-Restaurants mitten in der Altstadt mit Blick auf den Rosenhof. An der Wand des orangen Raumes hängen Fotos, die Waipoop beim Einkaufen auf dem Markt in Bangkok zeigen.

Die Atmosphäre Gediegen und, weil in einem eigenen Raum untergebracht, privat.

Gediegene Tische im Blue Monkey. Bild: zvg

Kosten
Vorspeisen zwischen 11 und 14 Fr., Hauptspeisen 30-45 Fr.


Soi Thai in der alten SeilereiBis 16.9.
Rämistr. 24, nur abends
keine Reservation möglich
www.soithai.ch

Der Koch
Felix Schulenberg ist zwar Deutscher, verfiel aber der thailändischen Küche, als er mit 24 nach Bangkok auswanderte. Seit sechs Jahren lebt er in Bangkok. Kochen lernte der 30-Jährige im Restaurant Bo.Lan, das als eines der weltweit besten asiatischen Restaurants gilt, und das den Fokus auf Tradition, Nachhaltigkeit und Handwerk legt. So werden alle Currypasten handgemörsert. Das Bo.Lan arbeitet auch schon seit Jahren mit lokalen Kleinproduzenten zusammen und verwendet nur Bio-Produkte.

Koch Felix Schulenberg. Bild: Lukas Lienhard

Das Essen
Im Soi Thai, das alljährlich zwischen Ende August und Mitte September den Sommer ausläutet, gibt es eine kleine Karte mit Streetfood-Gerichten auf hohem Niveau. Dank Schulenberg ist das Niveau dieses Jahr besonders hoch: Er räuchert den Reis beispielsweise mit einer Jasminkerze oder verwendet die erwähnten, handgemörsertern Currys. Neben einfachen, bekannteren Speisen wie Klebreis mit Mango, dem Fleischsalat “Larp” oder Wasserspinat gibt es auch Tages-Currys, frittierte Älbeli mit Pomelo und Lotussprossen, sowie eine hervorragende Pilzsuppe.

Eines der Gerichte: Larp. Bild: Lukas Lienhard

Der Ort
Die ehemalige Seilerei, ein länglicher, bedachter Holzschuppen, befindet sich auf einem Steilhang zwischen Bellevue und Kunsthaus mit Blick ins Grüne. Eine wahre Stadtoase. Die Gäste sitzen kuschlig nahe beieinander auf Plastikhockern. Wer will, kann sich vor oder nach dem Essen massieren lassen.

Die Atmosphäre
Bierselig, lustig, offen.

Kosten
6-19 Fr.

(Züritipp)

Erstellt: 06.09.2018, 17:51 Uhr

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