Die besten Pop-ups der Stadt

Bündner Spezialitäten, chinesisches Hefegebäck und eine Parkplatz-Bar – die Vielfalt der temporären Beizen ist gross.

In der Binz kochen Pierre Jancou: angerichteter Tisch im Zampano. Foto: PD

In der Binz kochen Pierre Jancou: angerichteter Tisch im Zampano. Foto: PD

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Bing BarAnkerstr. 65, Di–Sa ab 17 Uhr, So ab 14 Uhr, www.cntrl.ch, bis 29.6.

Bereits zum dritten Mal gastieren Gastronomen in der Central Bar, wo sie direkt aus dem Fenster der kleinen Barküche Streetfood verkaufen. Diesen Sommer ist Nenad Mlinarevic an der Reihe. Gemeinsam mit seinem Kochkollegen Gino Miodragovic serviert er Bing Breads; chinesische Brötchen, die an Blini erinnern.

Belegtes, chinesisches Hefegebäck: Bing mit Blumenkohl und roten Zwiebeln. Foto: Moira Jurt

Das Hefegebäck wird zuerst in der Pfanne gebacken und mit verschiedenen Garnituren belegt. Es gibt eine Vegi-Version mit geröstetem Blumenkohl, Sesam und Kräutern, aber auch eine Fleischvariante mit Schweinebauch, sowie Wochenspecials. Dazu gibt es passende Drinks von der Sport-Bar-Crew, sowie selbst gemachtes Softice.

Er war seiner Zeit stets voraus und definierte die Bistrokultur neu. Jetzt kehrt er in seine Heimat zurück – für ein mehrwöchiges Gastspiel im Pop-up-Restaurant Zampano. Dafür bietet Jancou Pariser Gastköche auf und bereitet mit den Zampano-Köchinnen Margaretha Jüngling und Agata Felluga einen Mehrgänger zu. Der Stil: italienisch geprägte Bistro-Küche. Geplant sind auch Ausstellungen oder der Verkauf von frischem Brot.

Giardino CoradoFlurstr. 85, Mo–Fr 7–14 Uhr, Mi–Fr Aperitivo ab 16 Uhr (bei schönem Wetter), www.corado.ch, bis 14.6.

Normalerweise kommt man nur bei Firmenanlässen oder Messen in den Genuss der Koffeingetränke des Kaffee-Caterings Corado. Betrieben wird es von den Brüdern Patrizio und Michael Minutillo. Mit einer restaurierten Kaffeemaschine reisen die Geschwister mittlerweile durch die ganze Schweiz. Doch wenn sich die Gelegenheit ergibt, werden die Minutillos auch mal sesshaft. So haben sie auf dem ungenutzten Parkplatz beim Koch-Areal kürzlich ein temporäres Sommerquartier bezogen.

Im Giardino gibt es nicht nur Espresso und Babycino, sondern auch Glaces der Gelateria Rosso Arancio am Stauffacher, Apérogetränke oder Panini. Umgeben von viel Freiraum, ist das Caffè auch ein perfekter Ausgangsort, um den aufstrebenden Teil Altstettens, sowie dessen Zukunft zu entdecken: Im Garten gibt es eine Open-Air-Ausstellung zu den Siegerprojekten des geplanten Koch-Quartiers.

Zum alten Bahnhof LettenWasserwerkstr. 93, Di-So, Restaurant ab 17.30 Uhr, Bar ab 20 Uhr, www.transhelvetica.ch, bis 16.6.

Im ehemaligen Bahnhof Letten wird wieder gekocht: Wie schon letztes Jahr kocht Chris Züger im temporären Restaurant an der Limmat. Und weil es im alten Gebäude keine Küche gibt, hat Züger diese nach draussen verlegt. Über dem offenen Feuer und auf mehreren Feuerringen kocht er jeden Abend einen Mehrgänger für seine Gäste.

Kocht am offenen Feuer: Chris Züger. Foto: Dennis Savini

An der Tavolata werden Spezialitäten aus Graubünden serviert. Dazu haben Züger und sein Team Produzenten vom Puschlav bis ins Misox besucht und die Zutaten ins Unterland gebracht. Für das Projekt hat die Küchencrew wie schon im vergangenen Jahr mit dem Reisemagazin Transhelvetica, das seine Redaktionsräume im alten Bahnhofsgebäude hat, zusammengespannt. Wer nur etwas trinken möchte, für den mixt die Crew der Dante Bar Drinks, Sommerlier Paul Blume gibt Auskunft zur Weinauswahl.

Erstellt: 29.05.2019, 18:08 Uhr

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