Das teuerste Züri-Zmorge to go

Qualität hat ihren Preis – doch wann ists zu viel? Wir haben das kostspieligste Frühstück Zürichs zusammengestellt.

Haben einen stolzen Preis: Kaffee, Pain au Chocolat, Karottensaft und Birchermüesli.

Haben einen stolzen Preis: Kaffee, Pain au Chocolat, Karottensaft und Birchermüesli.

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Zürich ist teuer, das Essen hier ist teuer, gute Nahrungsmittel haben ihren Preis. Wissen wir alles. Trotzdem würden wir in Kürze verarmen, wenn wir jeden Tag dieses Frühstück für unterwegs essen würden. Es besteht aus vier Top-Produkten, alle made in Zürich.

8 Franken für das kleine Bio-Birchermüesli von John Baker sind heftig. Genauso wie der Saft für 9 Franken der Juicery 21. Natürlich steckt da Handarbeit dahinter - Früchte und Gemüse müssen geschält und kalt gepresst werden, aber das Budget, sich jeden Tag einen solchen Saft zu leisten, muss man erst einmal haben. Total kam unser To Go-Frühstück aus vier Produkten auf 27 Franken - so viel wie ein Basic-Einkauf im Supermarkt und etwa soviel wie eine Reise nach Davos (28 Fr. mit Halbtax).

Birchermüesli von John Baker
(kleine Portion 8 Fr., grosse 10 Fr.; inkl. 1 Fr. Depot)

Äpfel, Haferflocken, Joghurt, Mandelmilch, Saisonfrüchte, Bienenhonig und für unseren Geschmack zu viele Nüsse: Dieses Müesli haut uns weder preislich, noch geschmacklich vom Hocker. Immerhin kann man das Glas nachher als Blumenväsli brauchen.

Cappuccino von Mame (6 Franken)

Mame ist ein Kompetenzzentrum für Kaffeekultur in der Nähe des Röntgenplatz; die Betreiber sind ehemalige Barista-Weltmeister, und man kann sich hier Zeit nehmen, in Ruhe verschiedene Sorten zu probieren. Manchmal will man trotzdem nur einen Cappuccino. Mit 6 Franken ist die Schmerzgrenze in unseren Augen überschritten, Kaffeekultur hin oder her.

Kalt gepresster Rüebli-/Ingwersaft von Juicery 21 (330ml 9 Fr.)

Frische Vitamine - dagegen gibts nichts einzuwenden. Ein bisschen mehr als 3 dl für 9 Franken ist trotzdem heftig, auch wenn Handarbeit dahinter steckt.

Pain au Chocolat
(3.50 und 4 Fr.; je nach Verkaufsort)

Es gibt keinen Zweifel: Die Pains au Chocolat und Croissants von Seri sind die besten der Stadt. Die hauchdünnen Teig-Schichten, die der Artisan-Bäcker hinbekommt, sind unvergleichlich. Sein Gebäck hat aber auch seinen Preis.

(Züritipp)

Erstellt: 09.02.2019, 09:07 Uhr

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