Für diese Food-Highlights lohnt sich das Anstehen

Das Theater Spektakel bietet nicht nur kulturelle, sondern auch kulinarische Höhepunkte. Unsere sechs Favoriten.

Knusprig und frisch: Selbstgemachte Chips.

Knusprig und frisch: Selbstgemachte Chips. Bild: Claudia Schmid

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Man kann das «Speki» durchaus als erstes Streetfood- oder Pop-up-Festival der Stadt bezeichnen. Seit Jahrzehnten gibt es hier frische, schnell zubereitete Küche aus aller Welt. Während der Rushhour zwischen 18.30 und 20.30 Uhr muss man allerdings fast überall anstehen, was dazu führt, dass alle das Nächstbeste bestellen, ohne zu wissen, was es sonst noch gibt. Nach einem Testbesuch bei allen zehn Ständen stellen wir die besten Entdeckungen vor. Wer in Ruhe essen möchte, geht am besten frühabends, bei nicht allzu schönem Wetter und unter der Woche.

Chips von Patata

Manchmal muss es nur etwas Kleines sein, das zum Bier passt. Die hausgemachten Chips (5 Fr.) beim Stand Patata sind da eine perfekte Wahl. Sie sind knusprig, schön golden und schmecken im Vergleich zu Industrieware richtig nach Kartoffeln. Praktisch: Man muss dafür nicht anstehen, sondern kann sich gleich bei der Kasse eine Tüte schnappen.

Knusprig und frisch: Selbst gemachte Chips.

Injera von Mama Put

Ohne den Foodstand Mama Put wäre die west- und ostafrikanische Küche hierzulande wohl noch unbekannter, als sie sonst schon ist. Ein guter Einstieg in die Küche des Kontinents ist Injera (19 Fr.), ein äthiopischer, säuerlicher Getreidefladen. Der wird bei Mama Put mit scharfen Linsen und Akara, einer Kugel aus fein gemahlenen Bohnen, belegt. Das schmeckt nicht nur alles gut, sondern ist auch sehr sättigend – ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Lahpet Thoke von Tao Yuan

Warum der Stand Tao Yuan von allen «Chinese» genannt wird, wissen wir nicht. Ausser gebratenen Nudeln gibt es dort nichts Chinesisches, sondern vor allem Thai-Gerichte, Spezialitäten aus Japan oder Indien. Die ungewöhnlichste Speise ist ein burmesischer Salat (12 Fr.) aus fermentierten Grünteeblättern. Ergänzt mit einer gerösteten Nussmischung, Chinakohl und einer säuerlichen Sauce mit Chnobli, entsteht eine Vorspeise, die wir bisher nirgendwo in Zürich gekostet haben.

Hauptzutat Grüntee: Burmesischer Salat.

Trofie von Lido

Die Holzofenpizza beim italienischen Restaurant Lido ist beliebt und schmeckt ordentlich. Noch besser sind aber die Pastagerichte. Mezze Maniche (eine Art Maccheroni) gibt es jedenfalls nicht an jedem Grossanlass. Richtig verliebt haben wir uns in die Trofie mit frischen Sardinen, Sardellen, Pinien, Brösmeli und Rosinen (20 Fr.). Schneller kann man nicht nach Ligurien reisen.


Reise nach Ligurien: Trofie mit Sardinen und Sardellen.

Kuchen und Desserts von L’Andis

Nicht nur dem luftigen Quarkstreuselkuchen mit Bergamotte (10 Fr.), auch den anderen Desserts des Restaurants L’Andis müssen wir ein Kränzchen winden. Die Auswahl ist nicht nur gross; alle Süssigkeiten haben einen Twist. Die Pannacotta hat Zitronengeschmack, die Schoggimousse wird mit Szechuanpfeffer serviert; der Orangen-Nuss-Kuchen enthält Grand Marnier.

Hausgemacht: Quarkkuchen bei L'Andis.

Bis So 1.9.
Landiwiese
Öffnungszeiten der erwähnten Beizen täglich ab 17 Uhr (Bars),
Essen ab 18 Uhr (L’Andis ab 17.30 Uhr, Mama Put Sa / So ab 16 Uhr)
Nur Barbezahlung möglich
Infos zu den Ständen unter:
www.theaterspektakel.ch

Erstellt: 21.08.2019, 17:45 Uhr

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