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Insektenpaté und Urindünger

50 Projekte zeigen in der Ausstellung Food Revolution 5.0, wie die Zukunft des Essens aussehen könnte.

Zwei in einem: Wurst mit Gemüse von Carolien Niebling.
Zwei in einem: Wurst mit Gemüse von Carolien Niebling.
Carolien Niebling/Jonas Marguet Shawn

Wie und was wollen wir in Zukunft essen? Eine der dringlichsten Fragen des 21. Jahrhunderts versucht die Ausstellung Food Revolution 5.0 zu beantworten. Denn Lebensmittel wie Fleisch (siehe Filmbesprechung «The End of Meat» Seite 8) sind längst Massenprodukte; gleichzeitig hat sich das Essen in der Überflussgesellschaft zur Ersatzreligion entwickelt.

Auf der anderen Seite machen explosionsartig steigende Bevölkerungszahlen, der Klimawandel oder der Hunger von einer Milliarde Menschen ein Umdenken bezüglich Produktion, Vertrieb oder Entsorgung unumgänglich. Die Welt, so die These der Ausstellung, braucht eine globale Foodrevolution.

Projekte von Start-ups und Designern

50 internationale zukunftsweisende Design- und Forschungsprojekte sowie ein Rahmenprogramm zu Themen wie Foodwaste zeigen, wie diese aussehen könnte. Mit dabei in der Ausstellung ist unter anderen das Schweizer Start-up Youtrition, das Gemüse mit den Nährstoffen aus menschlichem Urin züchtet, was Kunstdünger überflüssig macht, oder die Designerin Carolien Niebling.

Für ihre Diplomarbeit an der Ecal in Lausanne hat die Niederländerin die Idee der Wurst, eines der ältesten Foodprodukte überhaupt, mit einem Molekularkoch und einem Metzger überarbeitet. Sie schlägt unter anderem eine mit Gemüse gefüllte Mortadella oder ein Paté aus Insekten vor.

Gewerbemuseum Winterthur Kirchplatz 14 Vernissage Sa, 16 Uhr Bis 28.4.2019 Eintritt 12 Frankenwww.gewerbemuseum.ch

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